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Viagogo und StubHub dürfen unter Auflagen zusammengehen

Nach dem Verkauf des internationalen Geschäfts von StubHub außerhalb Nordamerikas haben die britischen Wettbewerbshüter von der CMA den Merger von StubHub und Viagogo durchgewunken.

09.09.2021 11:15 • von Dietmar Schwenger
Hat den Merger von Viagogo und Stubhub nun durchgewunken: die britische Regulationsbehörde CMA (Bild: CMA)

Nach dem Verkauf des internationalen Geschäfts von StubHub außerhalb Nordamerikas haben die britischen Wettbewerbshüter von der CMA (Competition And Markets Authority) den Merger von StubHub und Viagogo durchgewunken. Zuvor hatte die Behörde auf die negativen Effekte der Fusion hingewiesen und auf die teilweise Abspaltung der Geschäftsbereiche von StubHub bestanden.

Die beiden Partner begrüßen die Entscheidung der CMA, während Adam Webb von der FanFair Alliance den Investoren von Digital Fuel Capital, die den abgetrennten Teil von StubHub erworben haben, ironisch "viel Glück" wünscht. Er hoffe, dass sie dafür nicht sehr viel gezahlt hätten.

Denn Digital Fuel Capital, hinter dem er Investmentbanker mit einem Portfolio aus Kaffee- und Badezimmergeschäften vermutet, müssten nun eine problematische Marke wiederbeleben und in den Wettbewerb mit Viagogo gehen, eine Website "mit einer langen und vielfältigen Geschichte" an Rechtsverletzungen, die zudem von Schwarzmarkthändlern im großen Stil dominiert werde und mit nicht-existierenden Tickets handele.