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Pershing Square kauft zunächst kleineres Stück an Universal Music

Eigentlich wollte der US-Milliardär William "Bill" Ackman für vier Milliarden Dollar zehn Prozent an der Universal Music Group übernehmen. Doch zuletzt geriet der Deal auf einen Schlingerkurs. Nun ist Ackman am Ziel - zumindest teils.

11.08.2021 10:50 • von
Übernimmt mit Pershing Square zunächst nur gut sieben Prozent an Universal Music, will aber bis September auf zehn Prozent aufstocken: William "Bill" Ackman (Bild: Zuma Wire, Imago)

Eigentlich wollte der US-Milliardär William "Bill" Ackman für vier Milliarden Dollar zehn Prozent an der Universal Music Group übernehmen. Doch zuletzt geriet der Deal auf einen Schlingerkurs. Nun ist Ackman am Ziel - zumindest teils.

So gaben der Universal-Music-Mutterkonzern Vivendi und die von Ackman aufgebaute Beteiligungsgesellschaft Pershing Square Holdings nach Börsenschluss am 10. August 2021 bekannt, dass Pershing Square nun einen Anteil in Höhe von 7,1 Prozent an der Universal Music Group übernimmt. Der Kaufpreis dafür liegt bei 2,8 Milliarden Dollar oder umgerechnet rund 2,39 Milliarden Euro.

Zudem sicherte sich Ackman ein Anrecht auf den Kauf weiterer 2,9 Prozent an Universal Music durch von ihm verwaltete Fonds zum gleichen Kurs. Diese Option läuft bis zum 9. September 2021. Dieses Vorkaufsrecht wolle man auch ausüben, betont Pershing Square in einer Mitteilung. Bei Vivendi zeigt man sich derweil "sehr zufrieden" mit dem Einstieg von Ackman, der erneut den Erfolg und die Attraktivität der Musiktochter bestätige.

Die Universal Music Group wird im Zuge des Einstiegs von Pershing Square auf einen Konzernwert von 35 Milliarden Euro taxiert. Der Verkauf von zwei Tranchen in Höhe von je zehn Prozent an das Tencent-Konsortium erfolgte noch bei einer Bewertung in Höhe von 30 Milliarden Euro.

Text: Knut Schlinger