Unternehmen

Edel erhöht Prognose erneut

Bei Edel zeigt man sich fürs laufende Geschäftsjahr weiter zuversichtlich. Passend dazu schraubte die Konzernspitze um Jonas Haentjes kürzlich die Gewinn- und Umsatzprognosen rauf - zum zweiten Mal binnen gerade einmal vier Monaten.

10.08.2021 12:38 • von
Rechnet fürs laufende Geschäftsjahr mit höheren Umsätzen und Erträgen: Edel-CEO Jonas Haentjes (Bild: Marc Wiegelmann)

Bei Edel zeigt man sich fürs laufende Geschäftsjahr weiter zuversichtlich. Passend dazu schraubte die Konzernspitze um Jonas Haentjes kürzlich die Gewinn- und Umsatzprognosen rauf - zum zweiten Mal binnen gerade einmal vier Monaten.

So peilt das Hamburger Entertainment-Unternehmen für das Fiskaljahr bis Ende September 2021 inzwischen einen Jahresüberschuss in einer Größenordnung zwischen 5,5 Millionen Euro und 7,5 Millionen Euro an.

Im Dezember 2020 ging man bei Edel noch von einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von zwei bis 2,4 Millionen Euro aus, Ende März hatte das Unternehmen die Gewinnerwartungen auf vier bis sechs Millionen Euro angehoben.

Die Edel-Geschäftsführung rechnet fürs Geschäftsjahr nun zudem mit Umsätzen in einer Größenordnung zwischen 240 und 250 Millionen Euro. Die vorherige Prognose aus dem März ging noch von Einnahmen zwischen 220 und 230 Millionen Euro aus, im Dezember lag die Prognose bei 207 bis 211 Millionen Euro.

Die höhere Prognose bei Umsätzen und Überschüssen resultiere "aus einer positiven Entwicklung aller Geschäftsfelder der Edel SE & Co. KGaA", teilten die Hamburger kürzlich mit. Allerdings bleibe die Entwicklung der Covid-19 Pandemie mit ihren Auswirkungen auf die Supply- oder Absatzseite "nach wie vor nicht völlig einschätzbar".

Für den Zeitraum von Anfang Oktober 2020 bis Ende März 2021, zugleich das erste Edel-Fiskalhalbjahr, hatte das Unternehmen bei Einnahmen in Höhe von 123,3 Millionen Euro ein Umsatzplus von elf Prozent ausgewiesen, der Konzernhalbjahresüberschuss vor Anteilen anderer Gesellschafter wuchs von noch drei Millionen Euro im Vergleichszeitraum nunmehr auf einen Nettogewinn von 4,6 Millionen Euro.

Text: Knut Schlinger