Livebiz

I-Motion sagt Ruhr-in-Love ab

I-Motion hatte Ruhr-in-Love zunächst vom 3. Juli auf den 11. September verlegt, nun muss das zur DEAG gehörende Unternehmen das Elektronik-Event in Oberhausen wegen steigender Inzidenzzahlen auf 2022 verschieben.

30.07.2021 15:05 • von Dietmar Schwenger
Ein Bild aus besseren Zeiten: Ruhr-in-Love 2019 (Bild: I-Motion)

I-Motion hatte Ruhr-in-Love zunächst vom 3. Juli auf den 11. September 2021 verlegt, nun muss das zur DEAG gehörende Unternehmen das Elektronik-Event in Oberhausen wegen steigender Inzidenzzahlen auf 2022 verschieben. Die letzte Vor-Corona-Ausgabe hatte 2019 noch 36.000 Raver angezogen, 2020 fiel die Veranstaltung bereits aus.

"Wir hatten gehofft, durch die Verschiebung in den September und dem Fortschreiten der Impfkampagne noch Chancen auf eine Durchführung mit reduzierter Kapazität zu haben. Durch die nun wieder steigenden Inzidenzzahlen und die weiterhin unklare Genehmigungslage mussten wir uns nun leider für die finale Absage in diesem Jahr entscheiden", sagt Geschäftsführer Oliver Vordemvenne.

Der Termin für 2022 steht bereits fest: Ruhr-in-Love soll dann am 2. Juli wieder im OlgaPark Oberhausen stattfinden, wenn die Pandemie dies zulässt. Und auch für die ebenfalls von I-Motion veranstaltete Nature One steht nach der Absage in diesem Jahr ein Termin fürs kommende Jahr fest. Vom 5. bis 7. August 2022 erwarten die Veranstalter des Elektronikfestivals wieder 65.000 Fans auf der Raketenbasis Pydna in Kastellaun.

In diesem Jahr bietet bietet I-Motion statt der physischen Nature One wie schon 2020 ein Streaming-Event. "Nichts kann ein Festival als Live-Erlebnis ersetzen. Aber Nature One ist für viele Menschen die beste Zeit des Jahres. Daher möchten wir den Fans nach dem Erfolg des Streams im vergangenen Jahr mit 4,5 Millionen Zuschauern zumindest wieder gute Musik und etwas Nature-One-Atmosphäre nach Hause liefern", so Vordemvenne.

Seit dem 29. Juli und noch bis zum 1. August streamt I-Motion gut 20 Stunden elektronische Musik auf YouTube, Twitch und Facebook. Zehn der insgesamt 23 DJs spielen ein Set auf dem leeren Veranstaltungsgelände. Sechs Kameras und eine Drohne zeichnen die Produktion mit Open-Air-Bühne, Light-, LED- und Laser-Show und Special Effects auf. Gebucht dafür sind unter anderem Paul van Dyk, Klaudia Gawlas und Moonbootica. Zudem werden während des gesamten Streaming-Wochenendes Spenden für die Fluthilfe Rheinland-Pfalz gesammelt.