Unternehmen

24.480 Euro für sieben Labels vom Musicboard Berlin

Im Rahmen der Labelförderung vergibt das Musicboard Berlin im dritten Quartal 2021 eine Fördersumme von 24.480 Euro an sieben Musikprojekte. Antragsfrist für die vierte Runde ist der 15. September.

22.07.2021 11:09 • von Jonas Kiß
Sitzt in der Jury der Labelförderung: Katja Lucker (Bild: Johanna Ruebel)

Im Rahmen der Labelförderung vergibt das Musicboard Berlin im dritten Quartal 2021 eine Fördersumme von 24.480 Euro an sieben Musikprojekte. Die Vergabe erfolgt quartalsweise und auf Empfehlung einer unabhängigen, fünfköpfigen Jury.

Dieser Jury lagen bei einem Gesamtvolumen von 68.997 Euro insgesamt 15 Anträge vor. Bei der Auswahl legte die Jury wert darauf, dass die Labelbetreiber:innen "konkrete Maßnahmen zur Etablierung von in Berlin ansässigen Newcomerkünstler:innen in Planung haben", dass "die Vielfältigkeit der Berliner Musiklandschaft" berücksichtigt wird, und auf eine "geschlechtergerechte Förderung".

Im dritten Quartal gehen die Gelder nun an Rookley (AIMEND, 5000 Euro), Blaske (Bakraufarfita Records/Frisch & Wirtz, 1.750 Euro), Christina Wheeler (Bamboula Audio, 5000 Euro), Gordan (Morphine Records, 3000 Euro), Kya Kyani (Better Together Records, 4000 Euro), My Sister Grenadine (Solaris Empire, 2500 Euro) und Projekt Gestalten + The Princess of Death (VRAAA Records, 3500 Euro).

Die Jury setzte sich zusammen aus Sarah Farina (DJ, Produzentin), Julia Lorenz (Musikjournalistin, Autorin), Pamela Owusu-Brenyah (freie A&R und Musikberaterin, Kuratorin Pop-Kultur Festival), Elia Rediger (Musiker, Kurator der Reihe "Aus dem Hinterhalt", Deutsche Oper Berlin) und Katja Lucker (Geschäftsführerin Musicboard Berlin). Es ist dieselbe Jury, die seit dem Förderjahr 2020 auch für das Programm Stipendien & Residenzen verantwortlich zeichnet.

Ab sofort können sich Labels und Künstler:innen online bis zum 15. September für die vierte und damit letzte Runde 2021 bewerben.