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Adam Hall Group lud zum Restart nach Neu-Anspach ein

Aus der von der Adam Hall Group initiierten #WeBelieveInLive-Kampagne wurde der "We Are Live"-Event: In Neu-Anspach richtete der Eventtechnik-Hersteller eine Branchenveranstaltung aus, auf der es um verschiedene Aspekte der Wiederöffnung ging.

07.07.2021 14:53 • von Dietmar Schwenger
Trat beim "We Are Live" Event auf: Gentleman (Bild: Adam Hall Group)

Aus der von der Adam Hall Group initiierten #WeBelieveInLive-Kampagne wurde der "We Are Live"-Event: In Neu-Anpach richtete der Eventtechnik-Hersteller eine Branchenveranstaltung aus, auf der es um verschiedene Aspekte der Wiederöffnung ging. Man habe aufzeigen wollen, wie man mit neuem Elan die kommenden Herausforderungen angehen wolle.

Rund 100 eingeladene Gäste aus dem deutschsprachigen In- und Ausland waren nach Neu-Anspach in das Experience-Center der Adam Hall Group gekommen. Unter Einhaltung der geltenden Hygieneauflagen wurde dabei nicht nur der Restart zelebriert, sondern in einem Talk der Frage auf den Grund gegangen, wohin sich die Eventbranche von Morgen entwickelt und welche Hürden es zu nehmen gilt.

"Es wird stressig, aber geil!", sagte etwa der satisy&fy-CEO Nico Ubenauf bei dem Panel. Knapp eine Stunde diskutierten Alexander Pietschmann (CEO Adam Hall Group), Carsten Heling (Pressesprecher Lanxess Arena) und Moderator Felix Uhlig im #webelieveinlive Talk mit Timo Feuerbach (Geschäftsführer EVVC), Vertretern des Forum Veranstaltungswirtschaft, Julian Reininger (Veranstalter von BonnLive) und den anwesenden Gästen im Auditorium des Experience Centers.

Die Runde kam zur Erkenntnis, dass die Aufbruchstimmung ungebrochen sei, doch es müsse verantwortungsvoll mit den anstehenden Herausforderungen umgegangen werden. In Richtung Politik formulierte man den Wunsch, neben der Verlängerung von Wirtschaftshilfen nun vor allen Dingen für die Ausweitung des Kultur-Ausfallfonds auf B2B-Veranstaltungen und bundeseinheitliche Vorgaben für eine Öffnungsperspektive einzutreten.

Mit dem Kultur-Neustart würden bereits auch Problematiken des Eventstaus und Personalmangels offensichtlich, die nach mehr als einem Jahr Veranstaltungs-Stop und Berufsverbot unweigerlich kommen mussten. Das Fazit des Panels sei eindeutig gewesen: "Es gilt nun die Verknappung der Ressourcen auch als Chance zu identifizieren, um die Arbeitsbedingungen wertschätzender zu strukturieren, Kalkulationen anzupassen und sich nachhaltiger aufzustellen."

Zum Abschluss des Abends trat Gentleman mit seiner Band auf. Der Künstler äußerte sich ebenfalls zu dem Thema: "Ohne Entertainment und Kultur ist die Menschheit nicht mehr das, was sie ist. Lasst uns nach vorne aber wieder die Sonne sehen."