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Nosbusch beerbt Gottschalk beim Opus Klassik

Der Opus Klassik bekommt eine neuer Moderatorin: Désirée Nosbusch präsentiert die Verleihung des Klassikpreises und tritt damit die Nachfolge von Thomas Gottschalk an. Das bestätigte das ZDF am 6. Juli.

06.07.2021 11:49 • von
Moderiert den Opus Klassik 2021: Désirée Nosbusch (Bild: ZDF, Urban Zintel)

Der Opus Klassik bekommt 2021 eine neuer Moderatorin: Désirée Nosbusch präsentiert die Verleihung des Klassikpreises und tritt damit die Nachfolge von Thomas Gottschalk an. Das bestätigte das ZDF, das dem Verein zur Förderung der Klassischen Musik als Medienpartner treu bleibt, am 6. Juli.

"Mit acht fing ich im Konservatorium in Luxemburg mit Musiklehre an und verliebte mich in die Klavierstücke von Bach", teilt Désirée Nosbusch in einem ZDF-Statement mit. "Als ich mit 15 'Hits von der Schulbank' im ZDF moderierte, wurde mir die Bandbreite meiner Musikbegeisterung erst so richtig bewusst. Ich empfinde es als eine Ehre, die Moderation des 'Opus Klassik' von meinem großartigen Kollegen Thomas Gottschalk übernehmen zu dürfen. Es ist wie ein Nachhausekommen!"

Thomas Gottschalk hatte bereits 2010 und 2011 den einstigen Echo Klassik moderiert, fungierte erneut 2016 und 2017 als dessen Gastgeber und war von 2018 bis 2020 auch beim neu positionierten Opus Klassik mit an Bord.

Désirée Nosbusch führte für das ZDF zuletzt bereits 2018 mit Jonas Kaufmann auf der Berliner Waldbühne durch das Klassik-Event der "Sommernachtsmusik". 2004 war sie zudem als Laudatorin beim Echo dabei,

Auch der Termin für den vierten Opus Klassik steht inzwischen fest: Die Verleihung des Klassik-Awards soll demnach am 10. Oktober und wie gewohnt im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt steigen. Das ZDF überträgt die Gala zeitversetzt ab 22.15 Uhr.

Musikunternehmen hatten rund 600 Klassik-Acts und deren Produktionen für eine mögliche Auszeichnung mit dem Opus Klassik 2021 eingereicht, und damit rund 25 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Verein zur Förderung der Klassischen Musik Anfang Juni berichtete.

Text: Knut Schlinger