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YouTube verweist zum EuGH-Urteil auf eigene Errungenschaften

Bei YouTube nimmt man das jüngste Urteil des EuGH ganz offenbar positiv auf. Der Gerichtshof hatte am 22. Juni entschieden, dass die Betreiber der Plattform nur unter bestimmten Voraussetzungen für urheberrechtliche Verstöße haftbar sein könnten. Ein Sprecher verweist denn auch auf eigens entwickelte Tools und die an Rechteinhaber ausgeschütteten Summen.

23.06.2021 13:38 • von
- (Bild: YouTube)

Bei YouTube nimmt man das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs ganz offenbar positiv auf. Der EuGH hatte am 22. Juni 2021 entschieden, dass die Betreiber der Plattform nur unter bestimmten Voraussetzungen für urheberrechtliche Verstöße haftbar sein könnten. Ein Sprecher des Unternehmens verweist denn auch auf eigens entwickelte Tools - gemeint ist hier das System Content ID - und die an Rechteinhaber ausgeschütteten Summen.

YouTube sei im Bereich Urheberrecht führend und unterstütze Rechteinhaber darin, eine faire Vergütung zu erhalten, lässt der Konzern wissen "Aus diesem Grund haben wir in hochmoderne Urheberrechts-Tools investiert, die der Branche eine völlig neue Einnahmequelle eröffnet haben. Allein in den letzten zwölf Monaten haben wir vier Milliarden Dollar an die Musikindustrie gezahlt, von denen mehr als 30 Prozent aus der Monetarisierung von nutzergenerierten Inhalten (UGC) stammen."

Die Summe von vier Milliarden Dollar für die zwölf Monate bis Ende März 2021 hatte Lyor Cohen, Global Head of Music YouTube erst kürzlich genannt.