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IHM-Mitgliederversammlung beschließt personelle Veränderungen

Die Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft (IHM) hat am 21. Juni 2021 bei ihrer jährlichen Mitgliederversammlung den Beirat neu gewählt: Neues Mitglied ist Kerstin Schnitzler, Director Executive Production der Stage Entertainment.

22.06.2021 17:03 • von Dietmar Schwenger
Stößt als Beirat neu zum IHM: Kerstin Schnitzler (Bild: Stage Enertainment)

Die Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft (IHM) hat am 21. Juni 2021 bei ihrer jährlichen Mitgliederversammlung den Beirat neu gewählt: Neues Mitglied ist Kerstin Schnitzler, Director Executive Production der Stage Entertainment. Sie übernimmt somit das Amt des ausscheidenden Jens Thele (Managing Director Kontor Records).

"Musicals sind ein wichtiger Teil der Musikstadt Hamburg, der weltweiten Nummer drei in Sachen Musicals nach New York und London", formulierte Schnitzler. "Ich freue mich sehr, nun auch als IHM-Beiratsmitglied dazu beizutragen, Hamburg als eine der führenden Musikmetropolen Europas noch weiter auszubauen. Schon vor der Corona-Krise war Zusammenarbeit in der Musikbranche essentiell - die Pandemie hat dies noch einmal stark verdeutlicht."

Die bisherigen Beiratsmitglieder wurden für zwei weitere Jahre in ihrem Amt bestätigt. Der Beirat besteht nun neben Schnitzler aus Anna Fietz (FluxFM), Christian Gerlach (Neuland Concerts), Markus Hedke (Warner Chappell Music), Lars Ingwersen (Schiff & Anker), Karsten Jahnke (Karsten Jahnke Konzertdirektion), Katharina Köhler (Deichkind Management), Anja Obersteller (Edel Germany), Frank Otto (ferryhouse productions) und Uriz von Oertzen (hilife events). Im Vorstand der IHM gab es keine personellen Veränderungen.

Neben dem IHM-Vorstandsvorsitzenden Alexander Schulz begrüßte auch Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda die Teilnehmer der digitalen Veranstaltung, bei der das vergangene Corona-Jahr im Fokus stand. Bei aller Härte des von den Folgen der Pandemie geprägten Jahres habe sich in den vergangenen Monaten auch gezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen der Musikwirtschaft und Politik und Verwaltung in Hamburg sehr gut funktioniere, sagte Brosda.

Neben mehreren Förderprogrammen seien auch der Hamburger Kultursommer und der bundesweite Ausfallfonds für Veranstaltungen aus Impulsen und in Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Hamburger Musikwirtschaft entstanden. Jetzt ginge es darum, die gute Zusammenarbeit auch bei der nachhaltigen Verbesserung der Rahmenbedingungen und der Infrastruktur für die Musikstadt Hamburg fortzusetzen. Das Ziel sei, "die Stadt wieder durch Musik zum Vibrieren zu bringen".

Nach der Begrüßung des Kultursenators zog IHM-Geschäftsführer Timotheus Wiesmann eine Bilanz der vergangenen zwölf Monate und stellte aktuelle Projekte sowie einige Zukunftspläne der IHM vor. Auch wenn die Arbeit des Vereins 2020 stark von den Folgen der Corona-Pandemie geprägt gewesen sei, konnte ein Großteil der geplanten Projekte - angepasst an die neuen Bedingungen - durchgeführt werden, darunter unter anderem die Aktivitäten der IHM beim Reeperbahn Festival und beim Thema Weiterbildung, das mit dem Launch der "International Music Business Summer School" auf den europäischen Bereich ausgeweitet wurde.

Auch in den nächsten Jahren werde die IHM weiterhin auf die Themen Weiterbildung und Internationalisierung fokussieren - aber beispielsweise auch die Förderung des Innovationsstandortes Hamburg sowie die Verbesserung und Intensivierung des Musikstadtmarketings seien auf der Agenda des Vereins.