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"Back to dance" testet verschiedene Party-Szenarien

Mit einem Modellprojekt unter dem Namen "Back to dance" wollen Veranstalter*innen aus Hannover zeigen, wie Tanzen wieder ermöglicht werden kann. An vier Tagen mit je 350 Besucher*innen testet das Projekt unterschiedliche Rahmenbedingungen.

15.06.2021 16:39 • von Jonas Kiß
Feiern mit wissenschaftlicher Begleitung: das Projekt "Back to dance" (Bild: Screenshot, backtodance-niedersachsen.de/)

Mit einem Modellprojekt unter dem Namen "Back to dance" wollen Veranstalter*innen aus Hannover zeigen, wie Tanzen wieder ermöglicht werden kann.

An vier Veranstaltungstagen mit je 350 Besucher*innen, aufgeteilt in zwei dreistündige Zeitfenster, wolle man die Auswirkungen unterschiedlicher Rahmenbedingungen testen. So dürfen die Gäste an einem der Termine drei Stunden zu wechselnden DJ-Sets im Innenhof des Musikzentrums Hannover ohne Abstandsbeschränkungen feiern. Dafür müssen sie beim Einlass einen negativen Antigen-Schnelltest, der nicht nicht älter als zwölf Stunden ist, vorweisen, sowie fünf Tage nach der Veranstaltung einen weiteren Test machen.

Das Gesundheitsamt Hannover unterstützt die Projektgruppe, bestehend aus SNNTG Festival, Fuchsbau Festival, MusikZentrum Hannover, Klubnetz, Musikland Niedersachsen und der Music Community ZWAEM. Das Institut für Soziologie der Leibniz Universität Hannover begleitet das Projekt wissenschaftlich.

Tickets für die Veranstaltungen am 18. Juni sowie am 2. bis 4 Juli können Interessierte online kaufen.

"Mit dem Modellprojekt wollen wir herausfinden, wie sich die Wahrnehmung des Feier-Erlebnisses der Besucher*innen verändert, wenn sie mit verschiedenen Schutzmaßnahmen konfrontiert werden oder aber auch Maßnahmen wie das Tragen einer medizinischen Maske entfallen", erklärt Sina-Mareike Schulte, von Musikland Niedersachsen: "Uns interessiert, wie sich die Ansprüche von Festivalbesucher*innen durch die Corona-Pandemie verändert haben und welche Auswirkungen dies auf das Veranstalten hat."