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Believe-Aktie rutscht nach Börsenstart unter den Ausgabekurs

Am 10. Juni debütierten die Aktien von Believe an der Pariser Euronext. Der Gang an die Börse spült dem Musikunternehmen bei einer Bewertung von rund 1,9 Milliarden Euro rund 330 Millionen Euro in die Kassen. Kurz nach Handelsstart aber gaben die Papiere nach.

10.06.2021 10:31 • von
Brachte Believe in Paris an die Börse: CEO Denis Ladegaillerie (Bild: Believe)

Am 10. Juni 2021 debütierten die Aktien von Believe an der Pariser Euronext. Der Gang an die Börse spült dem von CEO Denis Ladegaillerie geleiteten französischen Musikunternehmen bei einer Bewertung von rund 1,9 Milliarden Euro rund 300 Millionen Euro in die Kassen.

Der Ausgabepreis für die mehr als 15,3 Millionen frischen Believe-Aktien lag mit 19,50 Euro am unteren Rand der zuvor angekündigten Spanne von 19,50 Euro bis 22,50 Euro. Kurz nach Handelsstart gaben die an der Euronext unter dem Kürzel BLV gehandelten Papiere nach und rangierten um 10.15 Uhr bei rund 16,85 Euro - ein Abschlag von rund 13 Prozent auf den Ausgabekurs.

Mit Großaktionären wie TCV - die Gesellschaft hält nach dem Börsengang noch mehr als 41 Prozent der Unternehmensanteile an Believe - sowie Ventech (rund 17 Prozent), XAnge (knapp sieben Prozent) und GP Bullhound (gut zwei Prozent), die zusammengerechnet rund ein weiteres Viertel an Believe kontrollieren, vereinbarte das Musikunternehmen eine Haltefrist von mindesten 180 Kalendertagen. CEO Denis Ladegaillerie, der nach dem Börsengang noch gut zwölf Prozent an Believe hält, hat sich verpflichtet, seine Anteile ein Jahr lang nicht zu veräußern. Über die Börse gehandelt werden nun rund 15 Prozent der Believe-Anteile.