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Charts KW 23 K.I.Z landen aus dem Stand erneut an der Spitze

Nachdem das HipHop-Trio K.I.Z im Sommer 2015 mit "Hurra die Welt geht unter" an der Spitze der Offiziellen Deutschen Charts landete, gelingt der Band nun mit "Rap über Hass" nach sechs Jahren erneut eine Nummer eins in der Hitliste.

04.06.2021 16:29 • von Jonas Kiß
Rappen über Hass: K.I.Z (Bild: Philipp Gladsome und Gerngross Glowinksi)

Nachdem das HipHop-Trio K.I.Z im Sommer 2015 mit "Hurra die Welt geht unter" an der Spitze der Offiziellen Deutschen Charts landete, gelingt der Band nun mit "Rap über Hass" nach sechs Jahren erneut eine Nummer eins in der Hitliste.

Davor schafften es K.I.Z. bereits 2007 ("Hahnenkampf", Platz neun), 2009 ("Sexismus gegen Rechts", Nummer sieben) und 2011 ("Urlaub fürs Gehirn", Rang vier) dreimal in die Top Ten.

Den Prinzen gelingt in ihrer 30-jährigen Karriere die bisher beste Chartplatzierung, ihr Album "Krone der Schöpfung" sichert sich den zweiten Platz.

"Die Prinzen schaffen es auch nach 30 Jahren noch wie kaum eine andere Band Menschen jeder Altersklasse zu berühren und positiv zu beeinflussen", freut sich Kevin Segler, Senior Brand Manager Domestic Warner Music Central Europe: "Es ist uns eine Ehre, mit ihnen gemeinsam den größten Chartserfolg ihrer Bandgeschichte feiern zu dürfen. Ein großer Dank geht daher vor allem an Die Prinzen sowie an die Teams von Dolce Rita, Kanthak Musikmanagement und alle kreativen Partner:innen, die dieses gemeinsam mit allen Mitarbeiter:innen bei Warner Music möglich gemacht haben."

Vorwochenspitzenreiter Kontra K zieht sich mit "Aus dem Licht in den Schatten zurück" auf Position drei zurück, während Moby mit "Reprise" neu auf Rang vier einsteigt. Für Moby bildet "Reprise" auch das Debüt auf dem Universal-Music-Label Deutsche Grammophon. Für das Werk hat er gemeinsam mit dem Budapest Art Orchestra einige seiner bekanntesten Tracks für Orchester und akustische Instrumente neu arrangiert und interpretiert.

Taylor Swift steigt mit "Evermore" erneut auf Platz fünf ein, nachdem die US-Sängerin mit dem Album bereits Ende 2020 in den Charts vertreten war. Grund für den Neueinstieg ist, dass "Evermore" am 28. Mai auch auf Vinyl erschienen ist. In den USA hat Swift schon in den ersten drei Tagen nach der Vinyl-Veröffentlichung mehr als 40.000 Stück davon als Schallplatte abgesetzt, und damit einen Rekord gebrochen.

Udo Lindenberg rutscht mit seiner Werkschau "Udopium - Das Beste" von Nummer vier auf sechs, auf dem siebten Platz steigt Dota Kehr mit "Wir rufen dich Galaktika" neu ein. Ebenfalls neu schaffen es Bernhard Brink mit "Lieben und leben" auf die Acht und Jeremias mit "Golden Hour" auf die Neun. Runter von Position acht auf zehn geht es für "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert, Vol. 8".

Die Führung bei den Chartsanteilen sichert Universal Music mit 50,8 Prozent. Dahinter stehen Warner Music mit 24,8 Prozent, Sony Music mit 8,5 Prozent, Believe/GoodToGo mit 6,7 Prozent und Broken Silence mit 2,3 Prozent.

Bei den Singles setzen sich Loredana & Mozzik mit ihrem "Rosenkrieg" durch. Der Song ist der erste Vorbote aus dem gemeinsamen Album, "No Rich Parents", das bald erscheinen soll. Olivia Rodrigo klettert mit "Good 4 U" einen Rang hoch von der Drei auf die Zwei, während es für "Ich darf das" von Shirin David von Stufe eins auf drei leicht abwärts geht.

Auch "Wellerman" von Nathan Evans" bewegt sich leicht bergab von Platz zwei auf vier, dafür kämpfen sich Riton & Nightcrawlers feat. Mufasa & Hypeman mit "Friday" vom achten auf den fünften Rang. Jamule fällt mit "Liege wieder wach" vom vierten auf den sechsten Platz.

Capo taucht auf Position sieben mit "Ghettogirl" neu in den Top Ten auf, dahinter folgen The Weeknd mit "Save Your Tears" auf Platz acht, 187 Strassenbande, Bonez MC & Frauenarzt mit "Extasy" auf Rang neun und Lil Nas X mit "Montero (Call Me By Your Name)" auf der Nummer zehn.

Universal Music hat auch im Singles-Segment mittels eines Wochenanteils von 48,4 Prozent klar das Sagen in der Vertriebsrangliste. Sony Music liegt hier auf Platz zwei (24,1 Prozent) vor Warner Music (17,5 Prozent). Die Top Five vervollständigen Believe/GoodToGo (8,4 Prozent) und Kontor/Edel (1,6 Prozent).

In den Top 30 Compillations kann sich "Bravo Hits 113" auf der Spitzenposition behaupten. Mit "Future Trance Vol. 96" auf Rang zwei und "A State Of Trance 2021 (Mixed by Armin Van Buuren)" tauchen zwei Neueinsteiger in den Top 10 auf. "Bravo Hits 112" verbessert sich vom fünften auf den dritten Platz.

Universal Music dominiert mit 68,7 Prozent das Feld bei den Chartsanteilen, gefolgt von Sony Music (17,0 Prozent), Warner Music (5,1 Prozent) und Kontor New Media/Edel (vier Prozent).