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CISAC veröffentlicht Jahresbericht

Die CISAC prognostiziert für 2020 einen Einbruch von 60 bis 80 Prozent bei den Einnahmen aus Live-Übertragungen und öffentlichen Aufführungen. Dies geht aus dem Jahresbericht des globalen Netzwerks der Verwertungsgesellschaften hervor.

04.06.2021 13:35 • von Jonas Kiß
Zählt 231 Verwertungsgesellschaften als Mitglieder: die CISAC (Bild: CISAC)

Die CISAC, das globale Netzwerk der Verwertungsgesellschaften, veröffentlichte am 3. Juni 2021 ihren Jahresbericht.

2020 zeigen sich nun die Auswirkungen der Lockdown-Maßnahmen auf die verschiedenen Erlösströme. Die CISAC prognostiziert etwa einen Einbruch von 60 bis 80 Prozent bei den Einnahmen aus Live-Übertragungen und öffentlichen Aufführungen - einem Sektor, der 2019 noch 28 Prozent der gesamten Einnahmen ausmachte. Im Gegensatz dazu seien die digitalen Einnahmen aber in allen Verwertungsgesellschaften erheblich gestiegen.

"Heute ist das Ökosystem um uns herum - und das hat COVID-19 beleuchtet - in zu vielen Bereichen unfair und ineffizient", sagt CISAC-Präsident President Björn Ulvaeus: "Viele Gesellschaften leisten großartige Arbeit, um dies zu ändern. Andere sollten nun ihrem Beispiel folgen, mit der CISAC an ihrer Seite: den Urheber an die erste Stelle setzen, global zusammenarbeiten und die Qualität pflegen, die uns alle am meisten befähigt - unsere Einheit."

Zudem berichtet die CISAC im Jahresbericht wie man 2020 unter anderem Daten- und Informationssysteme wie ISWC und Music Cue Sheets verbessert habe, CMOs bei der Erschließung und Lizenzierung neuer Einnahmequellen unterstütze und über die Wiederaufnahme der spanischen Gesellschaft SGAE.

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