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Mehr Zuschauer beim zweiten ESC-Halbfinale

720.000 Zuschauer verfolgten am 20. Mai das zweite ESC-Halbfinale bei One, das sind 20.000 mehr als beim ersten Semifinal zwei Tage zuvor. Inzwischen steht auch die Startreihenfolge für das Finale am 22. Mai fest.

21.05.2021 11:00 • von Dietmar Schwenger
Mussten ihre Qualifikation fürs Finale vom Hotel aus verfolgen: die isländische Band Daði og Gagnamagnið (Bild: Gisli Berg)

720.000 Zuschauer verfolgten am 20. Mai 2021 das zweite ESC-Halbfinale bei One, das sind 20.000 mehr als beim ersten Semifinal zwei Tage zuvor. Auch der Marktanteil wuchs entsprechend von 2,7 auf 2,8 Prozent beim Gesamtpublikum und von 4,1 auf 4,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Die höheren Zuschauerzahlen sind insofern bemerkenswert, da in den Vorjahren das Halbfinale ohne deutsche Stimmberechtigung weniger Zuseher anzog.

Zehn der insgesamt 17 Länder des zweiten Halbfinales qualifizierten sich am Donnerstagabend für das Finale am 22. Mai: Albanien, Serbien, Bulgarien, Moldau, Portugal, San Marino, Schweiz, Griechenland und Finnland. Ebenfalls weitergekommen ist der Beitrag aus Island, obwohl die Formation Daði Og Gagnamagnið wegen eines positiven Coronatests in der Band nicht live bei der Show auftreten durfte. Stattdessen wurde die Aufzeichnung eines Probeauftritts ausgestrahlt.

Ausgeschieden sind Estland, Tschechische Republik, Österreich, Polen, Georgien, Lettland und Dänemark.Von den fünf Ländern, die wegen ihres hohen finanziellen Beitrags nicht ins Halbfinale müssen, durften beim zweiten Halbfinale Frankreich, das Vereinigte Königreich und Spanien abstimmen.

Die Ahoy-Halle in Rotterdam, die normalerweise 16.000 Menschen fasst, war wie beim ersten Halbfinale mit 3500 niederländischen ESC-Fans besetzt, die ohne Abstände und ohne Masken das Geschehen auf der Bühne jubelnd begleiteten. Alle drei ESC-Shows sind Teil eines niederländischen Pilotprojekts, bei dem getestet werden soll, wie Veranstaltungen unter Pandemie-Bedingungen möglich sein können.

Derweil steht auch die Startreihenfolge der 26 Länder beim Finale fest. Deutschland tritt an 15. Stelle an.

Die Startreihenfolge beim ESC-Finale:

Zypern: Elena Tsagrinou - "El Diablo"

Albanien: Anxhela Peristeri - "Karma"

Israel: Eden Alene - "Set Me Free"

Belgien: Hooverphonic - "The Wrong Place"

Russland: Manizha - "Russian Woman"

Malta: Destiny - "Je Me Casse"

Portugal: The Black Mamba - "Love Is On My Side"

Serbien: Hurricane - "Loco Loco"

Großbritannien: James Newman - "Embers"

Griecheland: Stefania - "Last Dance"

Schweiz: Gjon's Tears - "Tout l'Univers"

Island: Da?i Freyr og Gagnamagni? - "10 Years"

Spanien: Blas Cantó - "Voy A Querdarme"

Moldau: Natalia Gordienko - "Sugar"

Deutschland: Jendrik - "I Don't Feel Hate"

Finnland: Blind Channel - "Dark Side"

Bulgarien: Victoria - "Growing Up is Getting Old"

Litauen: The Roop - "Discoteque"

Ukraine: Go_A - "Shum"

Frankreich: Barbara Pravi - "Voilà"

Aserbaidschan: Efendi - "Mata Hari"

Norwegen: TIX - "Fallen Angel"

Niederlande: Jeangu Macrooy - "Birth Of A New Age"

Italien: Måneskin - "Zitti E Buoni"

Schweden: Tusse - "Voices"

San Marino: Senhit - "Adrenalina"

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