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Wie halten es die Hallen mit Hygiene?

Noch ist offen, wann die Arenen in Deutschland wieder öffnen dürfen. Fest steht aber, dass die Betreibergesellschaften aufwändige Hygienekonzepte vorbereitet haben. MusikWoche fragte nach, wie diese vor Ort greifen sollen.

18.05.2021 16:07 • von Dietmar Schwenger

Noch ist offen, wann die Arenen in Deutschland wieder öffnen dürfen. Fest steht aber, dass die Betreibergesellschaften aufwändige Hygienekonzepte vorbereitet haben. MusikWoche fragte nach, wie diese vor Ort greifen sollen.

"Wir beschäftigen uns schon sehr lange mit dem Thema Wiedereröffnung und haben einige Szenarien in der Schublade. Welches Konzept dann zum Tag X passt, wissen wir heute natürlich noch nicht", sagt Nils Hoch, stellvertretender Geschäftsführer und Leiter Veranstaltungen Olympiapark München. Aber man habe für jede Location im Olympiapark, wozu auch die Olympiahalle gehört, etwas vorbereitet. Dabei gehe es um Abstands- und Belegungsthemen, also zum Beispiel verschiedene Auslastungen von 25 bis 100 Prozent oder Muster wie Schachbrettbelegungen. "Über die Grundkonzepte der Belegung hinaus spielen aber noch weitere Aspekte eine Rolle: Auf- und Abbau, Einlass, Besucherlenkung, Toiletten, Verhaltensregeln, Ticketing, Reinigung und Desinfektion, Gastronomie, Auslass, Kontaktverfolgung, Raumluftkonzept, Bühnenkonzept", zählt Hoch auf. "Zudem haben wir schon einige Hygienekonzepte in der Praxis erprobt, wenn auch ohne Zuschauer:innen, nämlich beim Eishockey im Olympia-Eisstadion oder beim Fußball im Olympiastadion".

Auch Daniel Hopp, Geschäftsführer SAP Arena, betont, dass seine Halle seit fast einem Jahr ein fertiges Hygienekonzept habe, mit dem die SAP Arena bei entsprechender behördlicher Freigabe Veranstaltungen durchführen könne. "Bestandteile des Konzepts sind unter anderem eine deutlich beschränkte Besucherkapazität, eine spezielle Wegeführung im Außen- und Innenbereich, die Möglichkeit der Kontaktverfolgung, eine Maskenpflicht bis zu den Plätzen, umfassende und strenge Hygienemaßnahmen und vieles mehr. Je nach Pandemielage und behördlichen Vorgaben kann dieses Konzept verschärft oder gelockert werden. Wir hoffen aber natürlich, dass wir diese Pandemie bald hinter uns lassen können und Menschen wieder sorgenfrei und unbeschwert Veranstaltungen besuchen."

Auf die Praxiserfahrung verweist auch Henning Pillekamp, Theaterleiter im Musical Dome Köln und im Capitol Theater Düsseldorf: "Vor dem zweiten Lockdown konnten wir im Rahmen der Coronaschutzverordnung einzelne kleinere Veranstaltungen in beiden Theatern durchführen und somit unsere Hygienekonzepte bereits erfolgreich mit Publikum umsetzen." Neben den gängigen Maßnahmen wie Mund-Nasen-Bedeckungen, Mindestabstand, Kontaktverfolgung und Desinfektionsmöglichkeiten hätten er und sein Team Ein- und Auslasssysteme erarbeitet, die die Kontakte zwischen den Besuchern noch weiter reduzieren sollen. "Auch die Nutzung unserer Gastronomie erfolgte über speziell angelegte Wartebereiche, um die Menge der anstehenden Gäste zu entzerren. Unser geschultes Personal hatte die Situation jederzeit im Blick und wir waren sehr dankbar, dass das Publikum unser Konzept so offen angenommen und jederzeit umgesetzt hat. Das zeigt uns, dass wir auch nach diesem zweiten Lockdown genau dort wieder ansetzen können, um den Gästen ein sicheres Theatererlebnis zu ermöglichen." Man wolle das bestehende Konzept zudem noch erweitern und insbesondere die Lüftungen im Theater aufrüsten. "Im Musical Dome geschieht dies über die Installation von UV-C-Lampen in unsere bestehenden Umluftkanäle, um die Raumluft auch bei voller Bespielung desinfizieren zu können. Im Capitol Theater planen wir die Nutzung von effektiven Ionisierungsfiltern. Weiterhin bereiten wir uns darauf vor, das Publikum sowie unser Personal bei Bedarf vor jedem Showbesuch testen zu können."

Auch sein Kollege Matthias Lienemann, Theaterleiter des Mehr! Theaters am Großmarkt Hamburg, wo im November "Harry Potter und das verwunschene Kind" anlaufen soll, erwartet langfristige Vorgaben: "Wir rechnen in unserem Theater aktuell weiterhin damit, dass allgemeine Hygieneregeln wie die Nutzung von Handdesinfektion, die Kontaktdatenerfassung, aber auch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung uns noch eine Zeit lang begleiten werden." Auch hier rüstet Mehr-BB Entertainment, die Muttergesellschaft der drei Theater, die Lüftungsanlagen zusätzlich mit einer UV-C-Desinfektion auf, so dass eine keimfreie Zuluft in den Zuschauerbereichen ermöglicht werden könne. Bei den konkreten Hygieneregeln bei "Hary Potter" ist Lienemann optimistisch: "Wir gehen davon aus, dass die Abstandsgebote zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Produktion im November wegen der hohen Impfquote und erweiterter Testangebote keine Anwendung mehr finden. Trotz allem werden speziell im Rahmen des Arbeitsschutzes die Gefährdungsbeurteilungen mit Maßnahmen erweitert, um enge Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Hierzu zählen beispielsweise das Entzerren von Arbeitszeiten, die Erweiterung des Kantinenbetriebs, die Limitierung erlaubter Personen pro Raum oder auch die Änderung von Meetingstrukturen."

Sybil Franke, Geschäftsführerin Velomax Berlin Hallenbetriebsgesellschaft, führt aus: "Mal abgesehen von den seit Monaten praktizierten Standard-Hygienemaßnahmen, die wohl vorläufig weiterhin zwingender Bestandteil eines jeden Hygienekonzepts bleiben, werden sich die Konzepte (und leider wird es wohl nicht nur eins sein) nach den >erlaubten< Veranstaltungsformaten richten." So sehe ein Hygienekonzept für eine bestuhlte Sportveranstaltung etwas anders aus als das für ein Stehplatzkonzert, bei dem man nicht mit Stühlen Abstände vorgeben könne, sondern mit anderen Hilfsmitteln wie Absperrbändern, Ordnungskräften oder Bodenmarkierungen arbeiten werde. "Nebst dieser Unterscheidung zwischen der Art der Veranstaltung müssen zudem Backstage-Hygienekonzepte für sämtliche Teilnehmenden entwickelt werden - und auch diese unterscheiden sich je nach Veranstaltung recht deutlich voneinander."

Für Anschutz Entertainment betont Uwe Frommhold, Vice President & COO AEG Germany: "Unsere Venues in Berlin und Hamburg sind gut gerüstet für die Rückkehr von Zuschauern. Wir haben bereits an beiden Standorten während des vergangenen Jahres unterschiedliche Publikumsveranstaltungen mit unseren Hygienekonzepten erfolgreich durchgeführt." Die Konzepte hätten dabei grundsätzlich auf Social-Distancing, Mund-Nasen-Schutzpflicht, Handdesinfektion, eingeschränkter Kapazität und entsprechender Wegeführung sowie personalisierten Tickets beruht. "Bei den sogenannten Muster- beziehungsweise Testevents, die wir vor allem für Sportevents in Planung hatten oder haben, wurde dies um die Vorlage eines negativen Schnelltests erweitert - auch mit der Möglichkeit, sich vor Ort testen zu lassen. Wie man nun mit bereits geimpften Personen umgeht, wird ja gerade öffentlich diskutiert." Mit wie vielen Zuschauern dann gestartet werden könne, hänge hauptsächlich von externen Faktoren wie etwa der Inzidenz und der Impfquote ab, aber auch davon, ob den guten Lüftungskapazitäten in den AEG-Arenen Rechnung getragen werde. "Der im Februar vorgestellte Leitfaden für die Rückkehr von Kultur- und Sportveranstaltungen hatte ja Kapazitäten von bis 50 Prozent ermittelt", so Frommhold weiter.

Ramona Kloos, Unternehmenskommunikation, Leitung Marketing & Vertrieb bigBox Allgäu, erzählt, dass die bigBox Allgäu derzeit schon mit verschiedenen Hygienekonzepten arbeite. "Da wir nicht nur Konzert-Location, sondern auch Hotel, Restaurant und Tagungsstätte sind, was teilweise ja erlaubt war oder ist, mussten wir uns schon früh mit dem Thema auseinandersetzen. Unsere Konzepte stehen und wurden auch schon an diversen Veranstaltungen getestet." Zusätzlich habe das Team während der Zwangspause die Lüftungsanlage in der Halle geprüft, die permanent Luft von außen in die Halle pumpt und Abluft ausstoße. "Alle nötigen Hygienemaßnahmen und die Reinigung der Lüftungsanlage werden stets durchgeführt, genauso der Filtertausch. Sollten die Filter gewechselt werden müssen, weist die Überwachung der Gebäudeleittechnik darauf hin."

Stefan Fenderl, Verantwortlicher für Marketing & Sales der von ASM Global betriebenen König-Pilsener-Arena, verweist auf das "VenueShield", das neue Hygienekonzept in der König-Pilsener-Arena. Hinter der Bezeichnung stecke ein umfassendes Programm für Sauberkeit, das in mehr als 325 ASM-Global-Einrichtungen auf der ganzen Welt implementiert werde, so auch in der König-Pilsener-Arena in Oberhausen. "Damit reagiert ASM Global auf die veränderten Erwartungen und Bedürfnisse der Gäste, welche Folge der Coronavirus-Pandemie sind. Das neue Hygienekonzept ist Teil unseres kontinuierlichen Engagements für die Einhaltung höchster Hygienestandards, damit unsere Gäste uns wieder mit Vertrauen besuchen können." Hierzu zählten Maßnahmen wie kontaktlose Einlasskontrolle, Abstandsregelungen mit Hilfe gut sichtbarer Bodenmarkierungen, Einbahnstraßensystem im Foyer, Hand-Desinfektionsspender an vielen Positionen, personalisierte Tickets, angepasste Hallenpläne mit Abstand zwischen den Sitzreihen, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, bargeldloses Bezahlen von Essen und Getränken sowie Merchandising, verbesserte und hocheffiziente Luftfilter-Anlagen sowie speziell angepasste Reinigungsrichtlinien in Besucher- und Produktions-Bereichen. "Die Maßnahmen werden situativ entsprechend der aktuell geltenden Corona-Schutzverordnungen angepasst, weiterentwickelt und durchgeführt. Der Schutz der Besucher, Mitarbeiter, Künstler und aller weiterer arbeitenden Gewerke steht hierbei im Vordergrund. Das Konzept wurde bereits bei mehreren Veranstaltungen in der König-Pilsener-Arena angewendet und hat sich als sehr effizient erwiesen", so Fenderl weiter.

Einen noch engeren Bezug zu Hygienekonzepten hat Andreas Kuchajda, Geschäftsführer der Bochumer Veranstaltungsgesellschaft: "Aktuell betreiben wir in unserer Veranstaltungsstätte RuhrCongress Bochum das Bochumer Impfzentrum. In diesem Zusammenhang sind auch umfangreiche Hygienemaßnahmen umzusetzen. Dies beginnt bei der Besucherregistrierung, die wir in digitaler Form mit der App Recover anbieten, sowie der Planung und Durchführung von Tests, Desinfektionsmaßnahmen oder Besucherlenkung. Kurz gesagt, wir setzen bereits alle erforderlichen Maßnahmen zur Minimierung von Infektionsrisiken um." Man habe in den vergangenen Monaten viele Erfahrungen sammeln dürfen, die man bei einem Wiederaufleben des Veranstaltungsbetriebs einbringen könne und werde.

D.Live-Chef Michael Brill beschäftigt sich seit Beginn der Pandemie 2020 mit unterschiedlichen Konzepten, Szenarien und Konfigurationen für Veranstaltungen jeder Art in den D.Live-Venues. "Bei D.Live beschäftigen wir uns bereits seit Beginn der Pandemie 2020 mit unterschiedlichen Konzepten, Szenarien und Konfigurationen für Veranstaltungen jeder Art in unseren Venues. In unserem unternehmenseigenen Department für Besuchersicherheit und Safety Management wurden unter der Leitung von Hauke Schmidt bereits viele umfassende Hygienekonzepte für unterschiedliche Veranstaltungsformate entwickelt. Alle relevanten und notwendigen Maßnahmen, mit denen Events unter Corona-Bedingungen oder - allgemeiner gefasst - veränderten Bedingungen so sicher wie irgend möglich durchführbar sind, haben wir in unserem Düsseldorfer Modell festgehalten." Das Modell umfasst Aspekte, die je nach Art, Größe, Anforderung des Events und den geltenden Bestimmungen, flexibel angepasst werden können: Mund-Nasen-Schutz-Pflicht, besondere Rückverfolgbarkeit, Social Distancing, Hygiene, Belüftung, reduzierte Kapazität, gegebenenfalls Alkoholverbot, Zonenkonzept, Teilnahme- und Verhaltensregeln, kontaktloses Einlassmanagement, angepasste Gastronomiekonzepte sowie ausreichend Parkmöglichkeiten für Besucher mit PKW. "Auf Basis dieses Modells haben wir unter Pandemie-Bedingungen bereits Events umgesetzt, einige Beispiele waren das Düsseldorf Festival in der Mitsubishi Electric Halle, die Ehrlich-Brothers-Show vergangenen September im ISS Dome sowie weitere Sport- und Corporate Events in unseren Venues." Zusätzlich zu den unmittelbar eventbezogenen Maßnahmen betreibe D.Live seit einigen Monaten unterschiedliche Teststationen für Corona-Schnelltests. Neben zwei stationären Schnellteststationen hat die Gesellschaft mittlerweile auch fünf mobile Schnellteststationen im Einsatz und ist in der Lage, bis zu 8000 Tests täglich durchführen zu können. "Damit können wir sehr viele Erfahrungen in der Abwicklung, Organisation, zeitlichen Planbarkeit und Umsetzung von Corona-Schnelltests sammeln. Mit all diesem Know-how, unseren Erfahrungen sowie Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind wir gut für jegliche Form der Öffnungen gerüstet. Sobald es für Besucher*innen, Künstler*innen und Veranstalter*innen eine verlässliche Perspektive für Live-Events geben sollte, sind wir in der Lage, Veranstaltungen mit Publikum in unseren Venues umzusetzen."

Christof Strimitzer, Leitung Marketing und Kommunikation Messe Congress Graz (MCG), streicht heraus, dass MCG als Spielstätten-Betreiber und Veranstaltungs-Location im stetigen Austausch mit den Behörden sowie der Bundes-, Landes- und Stadtregierung stehe, um aus erster Hand Informationen rund um Hygienekonzepte und neue Maßnahmen betreffend künftiger Veranstaltungen zu erhalten. "Gemeinschaftlich wurde so auch ein umfassendes Präventions- beziehungsweise Hygienekonzept erstellt, welches verbindlich für alle Mitarbeiter unserer Standorte und den von ihnen beauftragten Dienstleistungsunternehmen sowie den Veranstaltern selbst Gültigkeit hat." Dieses Konzept enthalte unter anderem wichtige Sicherheits- und Hygienerichtlinien sowie Verhaltensregeln, die auch für die Besucher in Form von gut sichtbaren und gut lesbaren Bildern und Beschreibungen zur Kenntnis gebracht würden. Wichtige und relevante Punkte seien hierbei vor allem, dass es nicht nur gut geschulte Covid-19-Beauftragte gebe und natürlich weiterhin FFP-2-Maskenpflicht herrscht, sondern auch Hygienevorrichtungen und -utensilien ausreichend zur Verfügung gestellt würden. "Automatisch eingestellte Be- und Entlüftungen der Veranstaltungsräume, sowie regelmäßiges Lüften unterstützen die Präventionsmaßnahmen maßgeblich. Auch das Einlassprozedere sowie das Leiten der Besucherströme sind wichtige Kernbereiche, die ebenfalls im Vorfeld in diesem Konzept für alle Standorte und Hallen Platz gefunden haben und ausreichend erläutert werden." Isolationsräumlichkeiten sowie ein eigens erstellter Notfallplan rundeten das Sicherheitskonzept noch zusätzlich ab, so Strimitzer. "Mit diesem detaillierten Konzept finden Veranstalter bei uns eine solide und aktuelle Grundlage vor, bei der wir unterstützend jederzeit behilflich sind. BesucherInnen können so mit gutem und sicherem Gefühl auch in Zukunft Veranstaltungen genießen."

Dem pflichtet Philipp Franke, Geschäftsführer ZSL Betreibergesellschaft, bei. Er erklärt, dass das genehmigte und anhand der Studienerkenntnisse aus RESTART-19 bestätigte Hygienekonzept der Quarterback Immobilien Arena nach wie vor einen sicheren Veranstaltungsbesuch im Einklang mit dem Pandemiegeschehen zulasse. "Wesentliche Säulen des Konzepts sind die mittlerweile unablässigen Parameter Kontakterfassung und -nachverfolgung, Abstandsgebot, Maskenpflicht sowie Aerosolreduktion. Im Zuge einer beabsichtigten Erweiterung des Hygienekonzepts um den Parameter Testung in Vorbereitung von (Sport-)Veranstaltungen arbeiten wir an einem Modellprojekt. Primäres Ziel ist es, den hierfür notwendigen Ablauf von massentauglichen Testmaßnahmen herzustellen, infektionsepidemiologische Fragestellungen zu klären sowie die Bereitschaft und Akzeptanz bei der Durchführung von Schnelltests bei dem Besuch von Veranstaltungen zu untersuchen." Zu diesem Vorhaben warte man in Leipzig derzeit auf die Zustimmung der entsprechenden Behörden. "Die Novelle des Infektionsschutzgesetzes hat uns leider noch stärker in den Wartebereich gedrängt. Was jedoch viel stärker in der öffentlichen Debatte aktiviert werden sollte, ist ein Diskurs zum Umgang mit vollständig Geimpften, genesenen Erkrankten und freigetesten Personen." Veranstalter und Betreiber von Veranstaltungsorten müssten wissen, auf welche künftigen Gegebenheiten die jeweiligen Konzepte anzupassen seien. "Diese Debatte gilt es jetzt zu führen, damit wir für die zweite Jahreshälfte nun endlich eine Perspektive bekommen, ansonsten verlieren wir neben dem Jahr 2020 ein weiteres, komplettes Veranstaltungsjahr. Sollte das Letztgenannte eintreten, werden die Schäden und negativen Ausmaße für alle Beteiligten in der Veranstaltungswirtschaft noch gravierender, als sie bereits heute schon sind."

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