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Charts KW 20: Wincent Weiss erstmals auf eins

Nachdem seine ersten beiden Alben auf Rang drei und zwei landeten, schafft es Wincent Weiss nun mit "Vielleicht irgendwann" erstmals auf die Spitzenposition. Auch bei den Singles gibt es mit "Extasy" von 187 Strassenbande, Bonez MC & Frauenarzt eine neue Nummer eins.

14.05.2021 15:29 • von Dietmar Schwenger
Erhielt erstmals den Nummer-eins-Award der GfK: Wincent Weiss (Bild: Noah Stasch)

Nachdem seine ersten beiden Alben auf Rang drei und zwei landeten, schafft es Wincent Weiss nun mit "Vielleicht irgendwann" erstmals auf die Spitzenposition. "Wir freuen uns von ganzem Herzen über deine hochverdiente #1 der Album Charts, lieber Wincent, und gratulieren Dir zu diesem Erfolg mit diesem großartigen Album! Wir sind sehr stolz auf dich, unsere Partnerschaft, die Album-Kampagne und freuen uns auf alles, was gemeinsam vor uns liegt", sagt Christian Meine, VEC General Manager:

Max Paproth, Vice President A&R Central Europe Universal Music, gratuliert ebenfalls dem Künstler und würdigt den Longplayer als "ein großartiges deutsches Pop-Album mit vielen Facetten und gepaart mit einer sehr modern gefahrenen Kampagne! Hochverdient an der Spitze der Charts! Das gesamtes Universal-Music-Team freut sich von Herzen mit Dir."

Auch Tom Bohne, President Music Domestic Universal Music Deutschland, ist "wahnsinnig stolz" auf Wincent Weiss, seine Musik, seinen Erfolg und die großartige Partnerschaft. "Wie er es in Rekordzeit von seinem Debüt 2017 zum gefeierten Popstar geschafft hat, ist einfach einmalig. Herzlichen Glückwunsch, lieber Wincent, auf Dich und Deine phänomenale Musik. Wir freuen uns schon jetzt auf alles, was wir in Zukunft noch gemeinsam erleben und erreichen werden."

Auf Rang zwei steigt der Soundtrack zu dem TV-Format ein, bei dem Wincent Weiss einst selber mitgewirkt hat: "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert Vol. 8". Dritthöchster Neuzugang ist auf Position drei Van Morrison mit dem "Latest Record Project Vol. 1", gefolgt vom Rap-Duo Fatoni & Edgar Wasser mit "Delirium" neu auf Rang vier,

Und auch die Fünf wartet mit einem Neuzugang auf: "Life By Misadventure" von Rag'n'Bone Man. Von elf auf sechs steigt "Puro Amor" von den Broilers, während Udo Lindenberg kurz vor seinem 75. Geburtstag mit der Zusammenstellung "75 Jahre Panik" auf sieben neu in die Top 100 knallt. Von 14 auf acht geht es für "Ciao!" von Giovanni Zarrella, und Amy Winhouse platziert sich als Wiedereinsteiger mit "At The BBC" auf neun. Schlusslich der Top 10 ist ein weiterer der insgesamt 23 Neuzugänge in dieser Woche: "Mexico" von den Mighty Oaks, deren Sänger Ian Hooper am 11. Mai der Fokus-Künstler bei "Sing meinen Song" war.

Die Führung bei den Chartsanteilen sichert Universal Music mit 45,5 Prozent. Dahinter stehen Sony Music mit 25,7 Prozent, Warner Music mit 20,2 Prozent, Believe/GoodToGo mit 5,7 Prozent und Kontor New Media/Edel mit 1,8 Prozent.

Auch bei den Singles gibt es mit "Extasy" von 187 Strassenbande, Bonez MC & Frauenarzt eine neue Nummer eins. Dafür fällt "Wellerman" von Nathan Evans nach zehn Wochen ganz oben auf Rang zwei zurück, während auf Platz drei weiterhin Jamule mit "Liege wieder wach" liegt. Ebenfalls unverändert auf vier findet sich "Friday" von Riton & Nightcrawlers feat. Mufasa & Hypeman. Für mehr Deutschrap sorgen Luciano & Lil Zey als Neueinstieger mit "Elmas" auf Position fünf

Von fünf auf sechs fällt "Montero (Call Me By Your Name)" von Lil Nas X, von zwei auf sieben geht es für "Blessed" von Cro & Capital Bra, und von sieben auf acht rutscht "Cover Me In Sunshine" von Pink und ihrer Tochter Willow Sage Hart. Auch auf den Plätzen neun und zehn gibt es kein Halten: Von sechs auf neun stürzt "Save Your Tears" von The Weeknd, von acht auf zehn "Frag mich nicht" von Miksu feat. Macloud, Nimo & Jamule.

Die Chartsanteile im Singles-Segment verteilen sich wie folgt: Universal Music mit 49,2 Prozent, Warner Music mit 21,9 Prozent, Sony Music 11,8 Prozent, Believe/GoodToGo mit acht Prozent und Tonpool mit 6,3 Prozent.

Auch die Compilations bieten mit "Bravo Hits 113" eine neue Nummer eins, während der Vorwochenspitzenreiter "Dream Dance - Best Of 25 Years" sich auf der Zwei wiederfindet. Einen Zähler abgeben muss auch "Bravo Hits 112" auf drei. Dafür schafft es die Kontor-Kopplung "Festival Sounds The Awakening" neu auf vier. Von drei auf fünf verschlechtert sich "The Dome Vol. 97".

Universal Music dominiert mit 70,4 Prozent das Feld bei den Chartsanteilen, gefolgt von Sony Music (18,6 Prozent), Kontor New Media/Edel (5,4 Prozent) und Warner Music (vier Prozent).