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Warner Music steuert trotz Corona weiter auf Wachstumskurs

Nach sechs Monaten des laufenden Fiskaljahres weist die Bilanz der Warner Music Group prozentual zweistellige Zuwächse beim Umsatz aus. Und auch unterm Strich steht der Musikkonzern zum Halbjahr besser da als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

04.05.2021 16:32 • von
Sieht die Geschäfte von Warner Music besser laufen als je zuvor: CEO Stephen "Steve" Cooper (Bild: Warner Music Group)

Nach sechs Monaten des laufenden Fiskaljahres weist die Bilanz der Warner Music Group prozentual zweistellige Zuwächse beim Umsatz aus. Das zeigt die Bilanz, die CEO Stephen "Steve" Cooper am 4. Mai 2021 in New York präsentierte.

Über alle Sparten hinweg nahm der Musikkonzern von Anfang Oktober 2020 bis Ende März des laufenden Jahres 2,585 Milliarden Dollar ein, ein Plus von elf Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr des vorherigen Geschäftsjahres.

Im Bereich Recorded Music ging es in diesem Zeitraum, bereinigt um Währungseffekte, um zwölf Prozent voran, die Publishing-Sparte von Warner Chappell Music legte um acht Prozent zu. Die Einnahmen aus der Vermarktung von Musik über die verschiedenen digitalen Vertriebswege wuchsen währungsbereinigt um 19,8 Prozent und sorgten im ersten Geschäftshalbjahr für fast 69 Prozent der konzernweiten Umsätze - im Quartal zuvor lag dieser Wert noch bei 65,3 Prozent.

Das operative OIBDA-Ergebnis wuchs im ersten Halbjahr konzernweit um 19 Prozent auf 537 Millionen Dollar. Auch unterm Strich steht der Musikkonzern nach sechs Monaten besser da als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die angepassten Nettogewinne in Höhe von 258 Millionen Dollar bedeuten ein Plus von drei Prozent.

Nach einem bereits starken ersten Quartal habe Warner Music den Trend im zweiten Quartal fortschreiben können, freute sich CEO Cooper bei der Vorlage der Zwischenbilanz. "Unser Geschäft läuft besser als je zuvor." Trotz der anhaltenden Pandemie habe man ein zweistelliges Umsatzwachstum erzielt.

Text: Knut Schlinger