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Naxos betreut neues Label der Bayerischen Staatsoper

Die Bayerische Staatsoper hob jüngst ein eigenes Label aus der Taufe. Als Partner kümmert sich nun die Naxos Music Group um den physischen und digitalen Vertrieb von Veröffentlichungen aus dem Hause Bayerische Staatsoper Recordings, oder kurz BSOrec.

04.05.2021 13:45 • von
Begrüßt BSOrec im Vertrieb von Naxos: Matthias Lutzweiler (Bild: Naxos)

Die Bayerische Staatsoper hob jüngst ein eigenes Label aus der Taufe. Als Partner kümmert sich nun die Naxos Music Group um den physischen und digitalen Vertrieb von Veröffentlichungen aus dem Hause Bayerische Staatsoper Recordings, oder kurz BSOrec.

"Wir freuen uns als Naxos-Gruppe sehr darüber, als weltweiter Partner das neu gegründete Label der Bayerischen Staatsoper in unseren Vertrieb aufzunehmen", sagt Matthias Lutzweiler. Laut dem CEO von Naxos Deutschland gehören die Staatsoper und das zugehörige Orchester "seit Jahrzehnten zu den renommiertesten Aushängeschildern deutscher und europäischer Orchester- und Opernkultur". Die Gründung eines eigenen Labels wertet Lutzweiler angesichts der andauernden Pandemie als "spannenden und mutigen Schritt in die Zukunft, den wir gerne mit dem BSO gehen". Naxos wolle nun als Partner dafür einstehen, "dass sich das Label künftig weltweit im Rahmen von CDs und DVDs, aber auch im weltweiten digitalen Vertrieb auf allen digitalen Plattformen etablieren wird".

Als erste Veröffentlichung des Labels soll am 28. Mai Gustav Mahlers 7. Sinfonie in einem Livemitschnitt vom Mai 2018 aus dem Münchner Nationaltheater unter der Leitung des ehemaligen Generalmusikdirektors Kirill Petrenko erscheinen.

Das eigene Label der Bayerischen Staatsoper soll "die Vielseitigkeit des Hauses und des Bayerischen Staatsorchesters mit Veröffentlichungen von aktuellen und vergangenen Höhepunkten" dokumentieren, wie die Staatsoper =News&tx_news_pi1=detail&cHash=5f52dcb366396c6a6504c1eb1774fb1d@@@zuvor] mitteilte. Neben Opernproduktionen und Konzertmitschnitten seien auch Produktionen aus dem Kinder- und Jugendprogramm Campus sowie ausgesuchte Veröffentlichungen aus dem Archiv geplant. "Die Gründung eines hauseigenen Labels ist die konsequente Weiterentwicklung unserer seit Jahren angestrebter Strategie der Unabhängigkeit von Plattenlabels oder TV-Sendern und ein weiterer Baustein neben staatsoper.tv", hatte Intendant Nikolaus Bachler angekündigt.

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