Unternehmen

Sony Music schließt Geschäftsjahr mit deutlichen Zuwächsen ab

Im abgelaufenen Fiskaljahr erzielte Sony Music ein weltweites Umsatzplus im prozentual zweistelligen Bereich. Bei den operativen Gewinnen ging es sogar um fast ein Drittel bergauf. Dabei startete der Musikmajor zunächst noch sehr verhalten ins erste Jahr der Corona-Krise.

29.04.2021 10:49 • von
Im Vorjahresvergleich zugelegt: bei Sony Music stiegen im abgelaufenen Fiskaljahr die Umsätze und operativen Erträge (Bild: Sony-Präsentation, Screenshot)

Im abgelaufenen Fiskaljahr erzielte Sony Music ein weltweites Umsatzplus im prozentual zweistelligen Bereich. Das zeigt die Jahresbilanz, die der Sony-Konzern am 28. April 2021 vorlegte. Demnach fuhr die Musiktochter in den zwölf Monaten des Ende März 2021 abgelaufenen Geschäftsjahres bei Einnahmen in Höhe von 939,9 Milliarden Yen ein Umsatzplus in Höhe von rund 10,6 Prozent ein.

Bei den operativen Gewinnen ging es bei Sony Music sogar um 32 Prozent auf Erträge in Höhe von 188,9 Milliarden Yen bergauf.

Dabei startete der Musikmajor zunächst sehr verhalten ins erste Jahr der Corona-Krise: Fürs erste Fiskalquartal hatte Sony für seine Musiktochter noch ein Umsatzminus von rund zwölf Prozent und Abschläge von fast neun Prozent bei den operativen Erträgen ausgewiesen, und daraufhin die Prognose fürs gesamte Geschäftsjahr nach unten geschraubt.

Zu den in den zwölf Monaten des gesamten Fiskaljahres verbuchten Zuwächsen seien vor allem weiter wachsende Einnahmen aus dem Streaming verantwortlich, zeigt die Sony-Konzernbilanz. So entfiel im Bereich Recorded Music bei Einnahmen in Höhe von 337,1 Milliarden Yen ein Plus von allein schon 22 Prozent aufs Streaming. Aber auch der Verkauf physischer Tonträger legte um rund 9,4 Prozent auf 97,7 Milliarden Yen zu.

Das Musikverlagsgeschäft von Sony Music Publishing schloss das Jahr derweil nach Einnahmen etwa auf Vorjahresniveau ab.

Fürs neue Geschäftsjahr rechnet der Sony-Konzern bei seiner Musiktochter bei weiter steigenden Einnahmen mit einem Umsatzplus von rund fünf Prozent, bei den operativen Erträgen prognostiziert man sogar einen Abschlag.

Text: Knut Schlinger

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