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Musicboard Berlin fördert sechs Labels mit 22.480 Euro

Das Musicboard Berlin vergibt im Rahmen der Labelförderung im zweiten Quartal 2021 eine Fördersumme von 22.480 Euro an sechs Projekte. Bis zum 15. Juni können sich Labels und Künstler für die dritte Runde bewerben.

23.04.2021 13:51 • von Jonas Kiß
Profitiert von der Berliner Labelförderung: Robert John Hope (Bild: Sophia Emmerich)

Das Musicboard Berlin vergibt im Rahmen der Labelförderung in der zweiten Runde des Programms 2021 eine Fördersumme von 22.480 Euro an sechs Projekte.

Im Auswahlverfahren lagen der fünfköpfigen Fachjury 13 Anträge mit einem Gesamtvolumen von 46.810 Euro vor. Die Jury bestand aus Sarah Farina (DJ, Produzentin), Julia Lorenz (Musikjournalistin, Autorin), Pamela Owusu-Brenyah (freie A&R und Musikberaterin; Kuratorin Pop-Kultur Festival), Elia Rediger (Musiker, Kurator der Reihe 'Aus dem Hinterhalt', Deutsche Oper Berlin) und Katja Lucker (Geschäftsführerin Musicboard Berlin).

Entscheidend bei der Vergabe der Förderung sei unter anderem, dass die Labelbetreiber:innen "konkrete Maßnahmen zur Etablierung von in Berlin ansässigen Newcomerkünstler:innen in Planung haben". Die Jury lege außerdem wert darauf "sowohl die Vielfältigkeit der Berliner Musiklandschaft zu berücksichtigen als auch eine geschlechtergerechte Förderung zu gewährleisten".

Die Gelder gehen im zweiten Quartal nun an ccctyyy (Tax Free Records, 3.570 Euro), VooCha (UniCAT, 4.660 Euro), Robert John Hope (Musszo Records, 3.200 Euro), Kalle (Bakraufarfita Records /Frisch & Wirtz, 3.250 Euro), Drunk at Your Wedding (Bohemian Strawberry Records, 2.800 Euro) und Sarah Aristidou (Feral Note, 5000 Euro).

Ab sofort können sich Labels und Künstler bis zum 15. Juni für die dritte Runde 2021 bewerben.