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Jazzmusiker und Politiker sollen miteinander reden

Unter dem Motto #jazzbrauchtdialog ruft die Deutsche Jazzunion gemeinsam mit den Interessenverbänden in den Bundesländern und Metropolregionen Jazzmusiker und politische Mandats- und Entscheidungsträger in ganz Deutschland zum Dialog auf.

07.04.2021 10:32 • von Dietmar Schwenger
Lädt zum Dialog ein: Nikolaus Neuser, Vorsitzender der Deutschen Jazzunion (Bild: Deutsche Jazzunion)

Unter dem Motto #jazzbrauchtdialog ruft die Deutsche Jazzunion gemeinsam mit den Interessenverbänden in den Bundesländern und Metropolregionen Jazzmusiker und politische Mandats- und Entscheidungsträger in ganz Deutschland zum Dialog auf. So lädt Nikolaus Neuser, Vorsitzender der Deutschen Jazzunion, alle Jazzschaffenden dazu ein, den Kontakt zu Politikern zu suchen, um in persönlichen Gesprächen ein besseres Verständnis der Lebens- und Arbeitsrealität für die Kreativen zu bewirken.

"Gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie mit den erheblichen beruflichen Auswirkungen für Jazzmusiker*innen müssen wir dringend über Perspektiven und gemeinsame Verbesserungsansätze sprechen. Dabei sind alle Ebenen gefragt: von der Kommunalverwaltung bis hin zur Bundespolitik", so Neuser.

Im Rahmen der Aktion stellen die Jazzverbände einen Briefentwurf bereit, in dem besonders wichtige Handlungsfelder benannt sind. Dazu gehört die Existenzsicherung von Jazzmusikern, aber auch Klarheit zur Ausübung von Proben, Studio- und Unterrichtstätigkeiten sowie zur Mittelverwendung in geförderten Projekten. Darüber hinaus soll über Zukunftsperspektiven für die kulturelle Infrastruktur und sozialstaatliche Sonderregelungen diskutiert werden.