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GVL will Millionen früher auszahlen

Die GVL kündigt an, ab sofort Abschlagszahlungen in Höhe von 41,9 Millionen Euro als Corona-Nothilfe an Tonträgerhersteller auszuschütten. Regulär würde die Erstverteilung für 2020 erst im September anstehen.

30.03.2021 12:14 • von
Will den Auswirkungen der Corona-Pandemie entgegenwirken: GVL-Geschäftsführer Guido Evers (Bild: Dirk Deckbar)

Die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) kündigt an, ab sofort Abschlagszahlungen in Höhe von 41,9 Millionen Euro als Corona-Nothilfe an Tonträgerhersteller ausschütten zu wollen. Damit setze man finanzielle Hilfestellungen für Musikunternehmen "auch im zweiten Pandemiejahr fort", teilt die Verwertungsgesellschaft mit. Regulär würde die Erstverteilung für 2020 erst im September 2021 anstehen.

Die Abschlagszahlungen sollen berechtigte Hersteller der GVL erhalten können, "die auch in den letzten drei Jahren an den Tonträgerverteilungen teilgenommen haben und die Vorauszahlung nicht abgelehnt haben". Die anstehende Erstverteilung für 2020 an die Hersteller erfolge damit auch 2021 in zwei Auszahlungsrunden.

"Uns ist es ein großes Anliegen, den in Teilen drastischen Auswirkungen der Corona-Pandemie, die vor allem die unabhängigen Labels seit nunmehr einem Jahr zu spüren bekommen, mit dieser vorgezogenen Auszahlungsrunde entgegenzuwirken", sagt GVL-Geschäftsführer Guido Evers: "Diese Krise ist noch lange nicht vorbei. Umso wichtiger ist es für uns, unseren Herstellern als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen."