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Maik Pallasch und Spotify gehen getrennte Wege

Abschied nach rund dreieinhalb Jahren: Maik Pallasch, der 2017 als Head of Music für den deutschsprachigen Raum zu Spotify kam, verlässt den Streamingdienst Ende März.

19.03.2021 10:07 • von
Verlässt Spotify: Maik Pallasch, zuletzt als Head Music DACH für den Streamingienst aktiv (Bild: Spotify)

Abschied nach rund dreieinhalb Jahren: Maik Pallasch, der im Herbst 2017 in der damals neu geschaffenen Position des Head of Shows & Editorial Germany zu Spotify kam, verlässt den Streamingdienst Ende März. Als Head of Music verantwortetet Pallasch seit 2018 bei Spotify die Bereiche Music Culture & Editorial sowie Artist- & Label-Marketing für den gesamten deutschsprachigen Raum.

Seinen Abschied gab Pallasch nun am 18. März 2021 via Linkedin bekannt. Dort dankte er Kollegen, Künstlern und Partnern für eine unglaubliche Zeit, vor allem aber dem deutsche Musikteam: "Es war mir eine große Freude, Teil dieser großartigen Firma zu sein." Nun freue er sich auf das, "was als nächstes kommt".

Konkreter wid Pallasch in Hinblick auf seine Pläne allerdings noch nicht. "So herausfordernd die Zeiten gerade auch sind, ich freue mich trotzdem auf das nächste Jahr und alle Projekte und Initiativen, die da kommen werden", sagte er noch zum Jahreswechsel in einer Umfrage von MusikWoche: "Vor allem aber auf den Moment, wenn alle Clubs, Veranstaltungsorte und Festivals wieder ohne Einschränkungen ihren Betrieb aufnehmen können."

Maik Pallasch begann seine Karriere im Musikgeschäft 1996 in der A&R- und Marketingabteilung der damaligen Motor Music unter dem Dach der Polygram. Nach Abschluss seines Studiums zog Pallasch ins kanadische Toronto und kümmerte sich um die Promotion- und Marketingaktivitäten von Suction Records. Ende 2003 zog es ihn dann nach Berlin, um bei B612 Publishing am Aufbau des Verlags und den angeschlossenen Labels mitzuwirken, 2005 übernahm er die Leitung des Verlagsarms von B612 und wechselte 2008 als Senior Manager A&R and Creative zu Sony/ATV.

Im Oktober 2011 stieß Pallasch zunächst als Vice President German Repertoire zu BMG und stieg dort bis zum Managing Director GSA auf. Nach fünf Jahren bei BMG verließ Pallasch das Unternehmen, um dann, wenig später, bei Spotify anzuheuern.

Text: Knut Schlinger