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Andrea Rothaug unterstützt Popförderstelle in Bremen

Bremen baut eine zentrale Popförderinstitution für das Bundesland auf und bekommt dabei Unterstützung von der langjährigen RockCity-Geschäftsführerin Andrea Rothaug.

08.03.2021 14:15 • von Jonas Kiß
Bringt ihre Expertise mit nach Bremen: Andrea Rothaug (Bild: Katja Ruge)

Bremen baut eine zentrale Popförderinstitution für das Bundesland auf und bekommt dabei Unterstützung von der langjährigen RockCity-Geschäftsführerin Andrea Rothaug.

Rothaug, die weiterhin als Geschäftsführerin in Teilzeit für RockCity Hamburg tätig bleibt, erhielt den Auftrag durch die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Kristina Vogt, in enger Abstimmung mit dem Bremer Senator für Kultur. Hamburg und Bremen versprechen sich dadurch "positive Synergieeffekte und gute Kooperationsmöglichkeiten in der Förderung der Popularmusik".

Die zentrale Anlaufstelle in Bremen soll die Aktivitäten bestehender Vereine wie Musikszene, Clubverstärker und Musikerinitiative Bremen in einem Netzwerk zusammenführen und dabei auf die Expertise der Rockcity-Chefin zurückgreifen. Neben ihrer Arbeit bei RockCity ist Rothaug Initiatorin und Mitbegründerin bundesweiter Organisation wie dem Bundesverband für Popularmusik, der Music Women* Germany oder der LiveKomm und hat verschiedene regionale Netzwerke in der ganzen Republik initiiert. Nun freut sie sich "auf die Bremer Musikszene und ihre spannenden Akteur_innen".

"Bremen wird von Andrea Rothaugs Expertise und Erfahrung beim Aufbau eines eigenen Kompetenzzentrums für Popularmusik sehr profitieren", erklärt Kristina Vogt, Bremens Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa: "Dass wir eine der deutschlandweit erfahrensten Aktivistinnen in diesem Bereich für diese Aufgabe gewinnen konnten, freut mich außerordentlich."

Laut Carsten Brosda, Hamburgs Senator für Kultur und Medien, profitiere die Stadt Hamburg von Rothaugs umfassender Erfahrung und ihrem hervorragenden Netzwerk: "Die Kooperation mit unseren Nachbarn in Bremen birgt die große Chance, dass sich die Popularmusik in Norddeutschland noch besser vernetzen kann und beide Städte von den lebendigen Musikszenen der Hansestädte profitieren."