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Programm für m4music 2021 fix

Vom 24. bis 26. März findet die 24. Ausgabe von m4music, dem Schweizer Popmusikfestival des Migros-Kulturprozent inklusive Konferenzteil und dem Nachwuchswettbewerb Demotape Clinic, in virtueller Form statt. Das Programm steht.

03.03.2021 15:01 • von Frank Medwedeff
Präsentiert sich im Stream live bei m4music 2021: die Züricher Rockband Annie Taylor (Bild: m4music)

Vom 24. bis 26. März findet die 24. Ausgabe von m4music, dem Schweizer Popmusikfestival des Migros-Kulturprozent inklusive Konferenzteil und dem Nachwuchswettbewerb Demotape Clinic statt - coronabedingt in virtueller Form.

Schweizer Popmusik steht dabei im Zentrum des Festival-Line-ups. Die virtuelle Festivalausgabe präsentiere ein kostenloses Programm aus Showcases, Award Shows und "Home Alone, Together"-Clips und biete einen Rückblick auf außergewöhnliche Musikprojekte, die in den letzten 12 Monaten während des Lockdowns entstanden sind. Die Showcases stellen Schweizer Acts vor wie die New-Jazz-Formation District Five, Indie-Pop Sänger Benjamin Amaru, die Rockband Annie Taylor und Giulia Dabalà, die bei m4music 2020 mit ihrem Dark-Pop-Song "War Drums" den Preis für das "Demo of the Year" abgeräumt hat.

m4music-Festivalleiter Philipp Schnyder meint: "Das Konzerterlebnis lässt sich nicht durch digitale Maßnahmen ersetzen. Doch gerade in einer für Kulturschaffende so schwierigen Zeit sind Auftrittsmöglichkeiten, Sichtbarkeit und Austausch wichtiger denn je. Und auch das Publikum sehnt sich nach Live-Musik und Emotionen. Wir hoffen, mit dieser virtuellen Ausgabe Publikum und Musiker*innen auf digitalem Weg ein Stück näher zu rücken, ein kleines Festivalerlebnis zuhause und musikalische Neuentdeckungen möglich zu machen."

Die Showcases sind via Stream auf www.m4music.ch/stream zu verfolgen und können auszugsweise bei den UNIKOM-Radios 3fach, Stadtfilter und Kanal K angehört werden.

Die virtuelle Konferenz im Rahmen von m4music lädt Schweizer Musikschaffende zu einer interaktiven Teilnahme an Panels, Talks und Workshops ein und biete Gelegenheit zur Vernetzung und zum Austausch. Das Panel "Nachtleben in Zeiten der Pandemie" beleuchtet die Folgen des Veranstaltungsverbots und der Einschränkung der sozialen Kontakte und diskutiert, "was durch die Krise verloren ging - und gewonnen werden konnte".

Die "Conference" wage zudem eine Prognose zum Hörverhalten im Jahr 2030. Dadurch, dass immer weniger Alben Gehör fänden, werde Musik zunehmend funktional genutzt - und eigens für bestimmte Stimmungen produziert. So sollen Contextual Playlists wie "Study Music" beim Lernen helfen oder "It's raining outside" den "grauen Tag musikalisch inszenieren". Das Panel "Playlists, Streaming & AI" werfe einen Blick in die Zukunft des Musikhörens und lasse in die Thematik der "Soundtracks zum Leben" eintauchen. Es diskutieren der "Digital Artist" und Philosoph Mathew Dryhurst (Berlin), Autorin Liz Pelly (New York), DJ & Produzent Nicola Kazimir (Zürich) und Robert Prey von der Universität Groningen.

Die Konferenzinhalte präsentiert m4music als frei zugängliche Streams. Für die aktive Teilnahme an der virtuellen Konferenz wird eine Akkreditierung benötigt via www.m4music.ch/akkreditierung.

Bestandteil von m4music ist auch wieder der Nachwuchswettbewerb Demotape Clinic, für den es 61 Acts mit ihren Songs in die Vorauswahl geschafft haben, die nun im Rennen um die begehrten Fondation-SUISA-Awards im Gesamtwert von 17 000 Franken sind. In vier Live-Sessions, aufgeteilt in die Kategorien Pop, Rock, Electronic, Lyrics & Beats, stellt sich der Schweizer Nachwuchs dem Urteil einer Fachjury. Die Juror*innen gehen dabei auch auf Fragen ein und unterstützen die teilnehmenden Acts mit Tipps und Tricks für ihre musikalische Karriere. Die Sessions und das Finale können live via Stream mitverfolgt werden; die Demos sind bereits auf www.m4music.ch/demotape-clinic/teilnehmer abrufbar.