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AlarmstufeRot demonstrierte in Berlin

Am 28. Februar demonstrierten laut Polizeiangaben rund 150 Personen bei einem vom Bündnis AlarmstufeRot ausgerichteten Autokorso in Berlin für eine stärkere Unterstützung der Veranstaltungsbranche. Parallel dazu fanden Demos in Frankfurt am Main, Erfurt und Mainz statt.

01.03.2021 11:55 • von Dietmar Schwenger
Demonstrierte wieder: das Bündnis AlarmstufeRot (Bild: AlarmstufeRot)

Am 28. Februar 2021 demonstrierten laut Polizeiangaben rund 150 Personen bei einem vom Bündnis AlarmstufeRot ausgerichteten Autokorso in Berlin für eine stärkere Unterstützung der Veranstaltungsbranche. Parallel dazu fanden Demos in Frankfurt am Main, Erfurt und Mainz statt. Nach Beobachtungen eines dpa-Reporters beteiligten sich in Berlin gut 100 Autos am dem Coros durch das Regierungsviertel, vorbei am Finanzministerium, Wirtschaftsministerium und Kanzleramt. Mitgeführten Fahmen wiesen auf etwa auf #SOS365 und #Alarmstufe Rot hin.

Wie ernst die Lage ist, zeigen derweil aktuelle Statements, die der MDR eingeholt hat. Der Sender ztitiert Juliane Kindermann vom Berliner Livezusammenschluss Booking United, dass es 2021 maximal kleine Open-Air-Events im Sitzen geben werde. "Ich glaube nicht, dass wir dieses Jahr noch richtige Club- und Konzertnächte erleben werden, wie wir das kennen." Der Weg zur Normalität sei noch weit und Terminen drohten weitere Verschiebungen.

Auf eine andere Problematik bei einem möglichen Wiederöffnungsszenario mit Schnelltests weist BDKV-Präsident Jens Michow hin: "Das Problem ist die Logistik dahinter. Geschultes medizinisches Personal wäre nötig", so Michow gegenüber dem MDR. "Da entstehen Kosten, die weit über das Material herausgehen. Und da erwarten wir schon, dass der Bund sich daran beteiligt. Wir werden das nicht auf den Verbraucher abwälzen können und dass die Veranstalter das unter gegebenen Umständen nicht tragen können, ist auch jedem klar."