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BMG peilt Klimaneutralität an

BMG meldet "als erstes großes Musikunternehmen den Ausgleich aller weltweiten standort- und mitarbeiterbezogenen Treibhausgasemissionen". COO Ben Katovsky würdigt dies als "großen Schritt" auf dem Weg zur Kilimaneutralität.

24.02.2021 16:42 • von Frank Medwedeff
Betont das Gebot der Fairness gegenüber dem Planeten: Ben Katovsky (Bild: BMG)

Auf dem Weg zur Klimaneutralität vermeldet BMG "als erstes großes Musikunternehmen den Ausgleich aller weltweiten standort- und mitarbeiterbezogenen Treibhausgasemissionen".

Im Einklang mit dem starken Engagement im Bereich Klima- und Umweltschutz des Bertelsmann-Konzerns habe BMG "den globalen CO2-Fußabdruck seines operativen Geschäfts evaluiert" und erarbeite eine langfristige Strategie zur Vermeidung, Reduzierung und Kompensation von CO2-Emissionen.

Im Zuge dieses Prozesses habe das Unternehmen die im Jahr 2019 produzierten 3000 Tonnen CO2 ausgeglichen und in Verified Carbon Standard (VCS) und Climate, Community And Biodiversity Standard (CCBS) zertifizierte Klimaschutzprojekte investiert. Hierzu zähle die Aufforstung von degradiertem Land in Campo Grande in Brasilien. Das jährliche Wachstum von rund 42.000 Bäumen sei dabei nötig, um den CO2-Fußabdruck von BMG auszugleichen.

Ben Katovsky, COO BMG, erklärt: "BMG ist einzigartig in der Musikindustrie, da sich das Unternehmen in erster Linie über seine Werte - Fairness, Transparenz und Service - definiert und sich ihnen verpflichtet. Sich für Fairness einzusetzen, bedeutet, nicht nur gegenüber Kund*innen und Mitarbeitenden fair zu sein, sondern auch gegenüber dem Planeten. Die Kompensation unseres operativen Geschäfts ist für BMG ein großer Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität."

Christopher Ludwig, VP Global Digital Partnerships & Strategy BMG und Mitglied der Bertelsmann-Arbeitsgruppe "be green", meint: "Wir haben bereits bedeutende Fortschritte gemacht, aber es gibt noch viel zu tun. Wir freuen uns darauf, mit den BMG-Teams auf der ganzen Welt an unserem ehrgeizigen Plan zu arbeiten, das erste klimaneutrale Major zu werden."

BMG sammelt demnach aktuell Daten, um den CO2-Bilanz für 2020 zu erfassen. Um den CO2-Fußabdruck des Unternehmens aktiv zu reduzieren, plane BMG in diesem Jahr umfassende Maßnahmen. Dazu zählen unter anderem die Umstellung aller Büros auf 100 Prozent Grünstrom, die Verbesserung der Energieeffizienz sowie alternative Mobilitätskonzepte für Mitarbeitende. Die verbleibenden Emissionen sollen kompensiert werden.

Der nächste Schritt sei nun "die Zusammenarbeit mit Lieferant*innen, um die Emissionen bei der Herstellung und im Vertrieb in der gesamten physischen und digitalen Lieferkette weiter zu reduzieren".