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Applaus geht in Bewerbungsphase

Die Bewerbungsphase für den Spielstättenprogrammpreis Applaus startet am 1. März. In diesem Jahr stehen 2,6 Millionen Euro für Prämien zur Verfügung. Zudem gibt es einen Sonderpreis für kreative Formate während der Pandemie.

24.02.2021 15:37 • von Dietmar Schwenger
Vergibt einen Corona-Sonderpreis: der Applaus 2021 (Bild: Initiative Musik)

Die Bewerbungsphase für den Spielstättenprogrammpreis Applaus startet am 1. März 2021. In diesem Jahr stehen 2,6 Millionen Euro für Prämien zur Verfügung. Damit ist der Applaus einer der höchstdotierten Bundeskulturpreise.

"Wir alle vermissen gemeinsame Konzerterlebnisse und mehr denn je rückt die kulturelle Bedeutung von Musikclubs ins Bewusstsein. Genau deshalb sind die Anliegen des Applaus so wichtig, um die Club-Szene in die Öffentlichkeit zu rücken und sie auch finanziell zu unterstützen", sagt Tina Sikorski, Geschäftsführerin der Initiative Musik, die den Preis unter Einbeziehung der Bundeskonferenz Jazz und der LiveMusikKommission ausrichtet. Die Initiative Musik realisiert den Applaus erneut mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Sikorski weist darauf hin, dass die Initiative Musik für die kommende Ausgabe die Gesamthöhe der Preisgelder erhöhen und gemeinsam mit der Bundeskonferenz Jazz und der LiveKomm wichtige Neuerungen erarbeiten konnten. Dazu gehört etwa ein Sonderpreis für kreative Formate von oder zur Unterstützung von Musikclubs während der Pandemie.

In der Kategorie "Programm:" stehen bis zu 50.000 Euro pro Auszeichnung zur Verfügung, bei "Spielstätte" sind es bis zu 25.000 Euro pro Auszeichnung, In der Kategorie "Programmreihe" sind bis zu 10.000 Euro pro Auszeichnung im Topf, während der Applaus für Awareness oder Nachhaltigkeit bis zu 5000 Euro pro Auszeichnung bietet. Für den Sonder-Applaus stehen jeweils maximal 50.000 Euro für bis zu 16 Auszeichnungen zur Verfügung

Bewerben können sich wieder Clubbetreiber und Veranstalter aus allen Genres der Popularmusik. Eingereicht werden können Konzertprogramme der Jahre 2019 und 2020. Auszeichnungswürdig sein insbesondere Musikclubs und Veranstaltungsreihen, die Anspruch, Kreativität und Trendgespür zusammenbringen, informiert die Initiative Musik.

Über die Auszeichnungen entscheidet eine Jury, die sich aus neun Repräsentanten der deutschen Musikbranche zusammensetzt. Hier sitzen Thomas Eckardt (Geschäftsführer AG Jazzmeile Thüringen), Peter Harasim (Geschäftsführer Concertbüro Franken, Hirsch Nürnberg), Anke Helfrich (Musikerin und Komponistin), Gregor Hotz (Geschäftsführer Musikfonds, Vorsitzender Applaus-Jury), Terry Krug (Beraterin und Vorsitzende Clubstiftung Hamburg), Ulla Oster (Musikerin/Komponistin, Kuratorin), Daniela Philippi (Geschäftsführerin Phi/sch Art), Jonas Pirzer (Kulturmanager und Musiker) und Michaela Schneider (Geschäftsführerin Allgäu Concerts).