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Charts KW 8: Schiller sichert sich achtes Nummer-eins-Album

Das elfte Studioalbum von Schiller, "Summer In Berlin", ist zugleich das achte Nummer-eins-Album des Elektronikkünstlers in den Offiziellen Deutschen Charts. Bei den Singles schippert Nathan Evans hat mit seiner Interpretation des über 150 Jahre alten Seemannsliedes "Wellerman" an die Spitze.

19.02.2021 15:28 • von Dietmar Schwenger
Mit "Summer In Berlin" zum achten Mal auf eins: Schiller (Bild: Annemone Taake)

Das elfte Studioalbum von Schiller, "Summer In Berlin", ist zugleich das achte Nummer-eins-Album des Elektronikkünstlers in den Offiziellen Deutschen Charts. Seit 2012 landeten alle Studioalben, die Christopher von Deylen unter dem Projektnamen Schiller veröffentlicht hat ("Sonne", "Opus", "Future" und "Morgenstund"), ganz oben in den deutschen Longplay-Charts.

"Ich bin vollkommen überwältigt", sagt von Deylen. "Was für eine schöne Überraschung. Es ist wunderbar zu spüren, was Musik für eine Kraft haben kann. Mein unendlicher Dank gilt einem phantastischen, neugierigen Publikum und allen Mitwirkenden, die mich auf 'Summer In Berlin' unterstützt haben."

Der nächsten Neuzugänge folgen auf Positionen zwei bis fünf: "Todesliste" von Audio88 & Yassin, "069" von Vega, "Enjoy Dystopia" von Solar Fake und "Death By Rock And Roll" von The Pretty Reckless. Von eins auf sechs hingegen fällt "Medicine At Midnight" von den Foo Fighters, während die White Stripes mit "Greatest Hits" auf sieben neu einsteigen.

Die Neuausgabe von "Vol. 4" von Black Sabbath platziert sich auf der Acht, von vier auf neun geht es für "In Liebe" von Andrea Berg und von zwölf auf zehn klettert "Power Up" von AC/DC noch einmal in die Top 10.

Dank Schiller führt Sony Music auch bei den prozentualen Chartsanteilen. Der Major rangiert mit 39,5 Prozent vor Universal Music mit 29,8 Prozent und Warner Music mit 13,2 Prozent. Dahinter landen Believe/GoodToGo mit 12,6 Prozent und 375 Media mit 1.9 Prozent.

Bei den Singles schippert der schottische Postbote Nathan Evans hat mit seiner Interpretation des über 150 Jahre alten Seemannsliedes "Wellerman" an die Spitze. Er verdrängt den Vorwochenspitzenreiter "Ohne dich" von Kasimir1441, badmómzjay & Wildbwoys nach viermaliger Führung an die zweite Stelle. Den höchsten Neueinsteiger streichen Jamule & Capital Bra mit "No comprendo" auf drei ein.

Unverändert auf vier betreibt Tiësto "The Business", von drei auf fünf fällt "Drivers License" von Olivia Rodrigo und von sieben auf sechs klettert "Save Your Tears" von The Weeknd. "Wings" von Ufo361 ist neu auf sieben, während "Astronaut In The Ocean" von Masked Wolf von 21 auf acht schießt. Um einen Platz auf neun verbessert sich "Love Not War (The Tampa Beat)" von Jason Derulo & Nuka. Schlusslicht der Top 10 ist Girls Like Us" von Zoe Wees (Vorwoche: Rang 13).

Universal Music liegt mit 40,6 Prozent auf Platz eins der Chartsanteile, gefolgt von Sony Music (26,3 Prozent), Warner Music (22,5 Prozent), Believe/GoodToGo (6,7 Prozent) und Kontor New Media/Edel (zwei Prozent).

Bei den Compilations führt nach wie vor "Schlagerchampions 2021 - Das große Fest der Besten" das Feld an, Platz zwei als höchster Neueinsteiger erobert "Club Sounds Vol. 95". Abwärts von zwei auf drei geht es für "Bravo The Hits 2020" und auch "Karneval der Stars" verliert einen Zähler auf Platz vier. Selbiges gilt für die "Après Ski Hits 2021" auf Rang fünf.

Weil die ersten beiden Plätze der Kopplungs-Charts von Sony Music vermarktet werden, holt der Konzern hier 50,3 Prozent und verweist Universal Music mit 28,3 Prozent in der Erhebungswoche auf Rang zwei. Warner Music kommt auf acht Prozent, Pavement dank der Karnevalstitel auf 5,1 Prozent und Zebralution auf vier Prozent.