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m4music kürt herausragende Musikvideos

Rund fünf Wochen vor dem Startschuss zur virtuellen Ausgabe des m4music-Festivals stehen nun die beiden Sieger des Wettbewerbs um den "Best Swiss Video Clip" fest. Im Rahmen des Festivals wollen die Veranstalter darüber hinaus den innovativsten Ideen der schweizerischen Musikszene aus der Zeit des Lockdowns eine zweite Bühne geben.

17.02.2021 11:50 • von
Hat die Filmrolle als Award für den Best Swiss Video Clip beim m4music-Fesival bereits sicher: die unter dem Namen Muthoni Drummer Queen aktive kenianische Künstlerin Muthoni Ndonga (Bild: m4music)

Rund fünf Wochen vor dem Startschuss zur virtuellen Ausgabe des m4music-Festivals stehen nun die beiden Sieger des Wettbewerbs um den "Best Swiss Video Clip" fest.

Bei den von den m4music-Machern beim Migros-Kulturprozent zusammen mit den Solothurner Filmtagen und der Fondation SUISA zum neunten Mal ausgelobten Awards geht der Jurypreis geht an Muthoni Drummer Queen. Die kenianische Künstlerin, mit bürgerlichem Namen Muthoni Ndonga, erhält die Auszeichnung für das Musikvideo zum Song "Power", den die Festivalmacher als "feministische Hymne" preisen. Den Publikumspreis erhält der unter dem Namen My Name Is Fuzzy aktive autodidaktische Filmregisseur und Musiker Bastien Bron aus Neuchâtel für den Clip zu "Une Autre Chanson". Die mit jeweils 5000 Franken dotierten Auszeichnungen sollen im digitalen Rahmen übergeben werden. 195 Künstler hatten ihre Musikvideos eingereicht.

Die Organisatoren um Festivalleiter Philipp Schnyder von Wartensee wollen m4music 2021 vom 24. bis 26. März als "ein virtuelles Festival für Musikfans und Professionals" präsentieren. Dabei soll ein "kostenloses und frei zugängliches Programm mit Musik, Panels, Workshops und der Demotape Clinic", die Schweizer Popmusik in den Fokus rücken und "eine interaktive Begegnungszone für die Branche" schaffen.

Im Rahmen des Festivals wollen die Veranstalter darüber hinaus den innovativsten Ideen der schweizerischen Musikszene aus der Zeit des Corona-Lockdowns eine zweite Bühne geben: "Konzerterlebnisse wurden 2020 neu erfunden: Der Innenhof wurde zum Schauplatz, der Balkon zur Tribüne und im Wohnzimmer fanden Privatkonzerte statt", heißt es dazu aus Zürich. Mit innovativen Ideen habe die Schweizer Musikszene der Schließung von Konzertlokalen, Clubs und Bars getrotzt: m4music nehme dazu nun eine "Auswahl von gefilmten und gestreamten Musikprojekten der letzten zwölf Monate" ins digitale Programm auf. Ausgewählte und gestreamte Produktionen sollen mit 500 Franken entlohnt werden. Details zur Einreichung von Beiträgen halten die Festivalmacher auf ihren Onlineseiten bereit; die Frist läuft hier noch bis zum 24. Februar.