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Future Music Camp diskutiert die Zukunft des Labels

Nachdem das Future Music Camp im April 2020 aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, holen die Veranstalter von der Popakademie Baden-Württemberg den Themenschwerpunkt Label- und Produktmanagement nun am 15. und 16. April 2021 als digitale Veranstaltung nach.

10.02.2021 13:16 • von Jonas Kiß
Mit einer Keynote beim Future Music Camp dabei: Tina Jürgens (Bild: Camille Blake)

Nachdem das Future Music Camp im April 2020 aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, holen die Veranstalter von der Popakademie Baden-Württemberg den Themenschwerpunkt Label- und Produktmanagement nun am 15. und 16. April 2021 als digitale Veranstaltung nach. So dreht sich bei der diesjährigen Ausgabe der Konferenz alles um Fragen nach der Zukunft des Labels und Entwicklungen im Streamingbereich.

Expertinnen und Experten der digitalen Musik- und Medienwirtschaft wie Johannes Middelbeck, Ruwen Warnke und Tina Jürgens haben bereits als Keynote-Speaker zugesagt.

David Stammer, Digital Innovation Manager und verantwortlich für das Future Music Camp, moderiert die Konferenz zusammen mit seinem Vorgänger Steffen Geldner. Stammer und Geldner eröffnen die Veranstaltung auch mit einem Keynote-Interview. Mit dem Künstler Saib sprechen sie über DIY-Strategien im Lo-Fi Hip-Hop Business.

Zudem stehen schon einige Programmpunkte der bestätigten Keynote-Speaker fest. Simone Schiborr (Senior Manager Editorial & Label Relations Deezer) gewährt bei einer Live-Session Einblicke in das Playlist Pitching, während Tina Jürgens (Managing Director zebra-audio.net) in ihrer Keynote erklären will, warum Musik und Podcasts perfekt zusammenpassen.

Johannes Middelbeck (Drive Beta) will auf die Entwicklung von Formaten für YouTube, TikTok und Podcasts eingehen. Ruwen Warnke (Freelance Data Scientist Music) demonstriert live wie Fake Streams erzeugt werden. Callum Caulfield (General Manager Good Soldier Records) behandelt modernes Musikmarketing. Sophie Brüggemann (Data Lead Pearson) betrachtet Playlisten-Zielgruppen aus verhaltenswissenschaftlicher Perspektive.

"Nachdem das Future Music Camp 2020 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, freuen wir uns besonders das elfte Future Music Camp digital auszurichten - erstmalig mit der Möglichkeit des Austauschs im virtuellen Raum. Vor allem durch die Entwicklungen im letzten Jahr ist es wichtig, zukunftsweisendeFragen zu stellen und Entwicklungen im Streaming-Bereich zu diskutieren", erklärt Hubert Wandjo, Business Direktor und Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg.

Die Teilnahme am Future Music Camp der Popakademie ist kostenlos, erfordert aber eine Voranmeldung. Neben den von den Veranstaltern kuratierten Keynotes können Teilnehmer des Future Music Camps hier auch noch bis zum 15. März eigene Themenvorschläge für Sessions einreichen.