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Opus Klassik startet Nominierungsphase

Noch bis zum 31. März können Labels ihre Künstler und Veröffentlichungen für den Opus Klassik einreichen. Der vom Verein zur Förderung der Klassischen Musik vergebene Musikpreis zeichnet 2021 zum vierten Mal in Folge "außerordentliche musikalische Leistungen im Bereich Klassik" in 25 Kategorien aus.

01.02.2021 13:15 • von Jonas Kiß
So sieht er aus: der Musikpreis Opus Klassik (Bild: Markus Nass)

Noch bis zum 31. März 2021 können Labels ihre Künstler und Veröffentlichungen für den Opus Klassik einreichen. Dabei sind alle Neuveröffentlichungen, die vom 1. März 2020 bis 31. März 2021 veröffentlicht wurden und im deutschen Tonträgerhandel verfügbar sind, zur Einreichung qualifiziert. Details zur Bewerbung finden sich auf den Onlineseiten des Opus Klassik.

Der vom Verein zur Förderung der Klassischen Musik vergebene Musikpreis zeichnet 2021 zum vierten Mal in Folge "außerordentliche musikalische Leistungen im Bereich Klassik" in 25 Kategorien aus. Neu ist 2021 die sogenannte "Sonderkategorie 25 - Publikums- und Partizipationsprojekte", die sich insbesondere an Verlage und Veranstalter richtet. Die neue Kategorie sieht Vorstandsmitglied und Konzertveranstalter Burkhard Glashoff als "ermutigendes Signal an die Klassikszene". Zahlreiche kreative Projekte hätten laut Glashoff in den vergangenen Monaten "neue Zielgruppen für die Klassik begeistert und damit unserer Branche trotz der dramatischen Lage neue Impulse gebracht".

Über die Preisträger entscheidet eine neunköpfige Jury, bestehend aus Kerstin Schüssler-Bach (Composer Manager Boosey & Hawkes), Michael Becker (Intendant Tonhalle Düsseldorf), Michael Brüggemann (Vice President Sony Classical Germany), Arnt Cobbers (Journalist), Tobias Feilen (Redaktionsleiter Musik und Theater ZDF), Manfred Görgen (Geschäftsführer CLASS), Stephanie Haase (Director Classics Warner Music), Kleopatra Sofroniou (General Manager Classics Deutsche Grammophon) und Julia Spinola (Journalistin).

"Die Sehnsucht nach kulturellen Erlebnissen und Musik während des Lockdowns" zeige laut Clemens Trautmann, Vorstandsvorsitzender des Vereins zur Förderung der Klassischen Musik, "wie existenziell unsere Kunstform doch ist". Mit dem Opus Klassik komme man als Verein der gesellschaftlichen Verantwortung nach, "besonders inspirierende Beiträge zu ehren und die große Vielfalt der Klassik zu fördern".

Die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) unterstützt den Klassik-Preis bereits das dritte Jahr in Folge. Für GVL-Geschäftsführer Guido Evers sei es "in diesen außergewöhnlichen Zeiten" wichtig, ein Zeichen zu setzen: "Klassik ist ein fester lebendiger Bestandteil unserer Musikkultur und erfährt mit dem Opus Klassik die ihr gebührende Sichtbarkeit und Würdigung", so Evers.

Ein Termin für die Verleihung des Opus Klassik 2021 steht bislang noch nicht fest.