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Notizen aus der Eventabteilung: Leipzig und Frankfurt

Die Corona-Pandemie sorgt weiter für Verschiebungen oder den Ausfall von Branchentreffs. So steht nun fest, dass die Leipziger Buchmesse 2021 nicht stattfindet, und kurz zuvor hatte die Messe Frankfurt bereits die Prolight + Sound auf 2022 vertagt.

01.02.2021 11:27 • von
In Corona-Zeiten so nicht denkbar: Besucherströme bei der Buchmesse in Leizig (Bild: Messe Leipzig)

Die Corona-Pandemie sorgt auch weiterhin für Verschiebungen oder den Ausfall verschiedener Branchentreffs. So steht nun fest, dass die Leipziger Buchmesse 2021 nicht stattfindet. Grund seien "die pandemische Entwicklung" und "die damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen und Reisebeschränkungen", die "eine weitere Planung der Leipziger Buchmesse für Aussteller:innen, Programmteilnehmer:innen und die Leipziger Messe unmöglich" machen würden, heißt es bei der Messe Leipzig: "Eine Veranstaltung mit mehr als 100.000 Gästen kann unter Gewährleistung der Gesundheit und angesichts der aktuellen Rechtslage nicht stattfinden", weiß Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

Eigentlich hatten die Leipziger Buchmesse, die Manga-Comic-Con, das Literaturfest Leipzig liest und die Leipziger Antiquariatsmesse vom 27. bis 30. Mai 2021 stattfinden sollen. Stattdessen planen die Leipziger Messemacher nun "Live-Lesungen und Verlagspräsentationen im digitalen Raum sowie an ausgewählten Orten in Leipzig". So wolle man "die Wartezeit bis zur Leipziger Buchmesse im März 2022" überbrücken.

Schon kurz zuvor hatte die Messe Frankfurt die für den 13. bis 16. April 2021 geplante Prolight + Sound auf 2022 vertagt: "Aktuell gilt in Deutschland de facto ein Veranstaltungsverbot - hinzu kommen gravierende Reisebeschränkungen", heißt es auf den Onlineseiten der Messemacher. Eine Entspannung sei momentan nicht in Sicht. "Daher haben wir uns in enger Abstimmung mit der Branche entschieden, den Fokus auf 2022 zu richten. Es wird also 2021 keine Prolight + Sound in Frankfurt am Main geben." Stattdessen wolle man am eigentlich geplanten ersten Messetag sowie an weiteren Terminen im Laufe des Jahres unter der Marke Prolight + Sound "neue digitale Austausch- und Contentformate anbieten", heißt es aus Frankfurt.

Text: Knut Schlinger