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gigmit läutet neue Finanzierungsrunde ein

Bereits 2019 startete gigmit über die Crowdinvesting-Plattform Seedmatch eine Kampagne, bei der knapp 500 Investoren rund 500.000 Euro in die Booking-Plattform steckten. Nun läutet gigmit eine zweite Finanzierungsrunde auf Seedmatch ein.

28.01.2021 13:56 • von Jonas Kiß
Will bis zu 800.000 Euro für gigmit einsammeln: Marcus Fitzgerald (Bild: gigmit)

Bereits 2019 startete gigmit über die Crowdinvesting-Plattform Seedmatch eine Kampagne, bei der knapp 500 Investoren rund 500.000 Euro in die Booking-Plattform steckten. Nun läutet gigmit eine zweite Finanzierungsrunde auf Seedmatch ein.

Mit dem Geld will die von Get A Gig betriebene Firma die Data Analytics um Musiker und ihre Fans weiter ausbauen. Denn Marcus Fitzgerald, CEO und Gründer von gigmit, ist sich sicher: "Sobald Konzerte zurückkehren, wird Datenanalyse bei Events für deren Wirtschaftlichkeit noch eine größere Rolle als vor Corona spielen. Alle Veranstalter und Künstler müssen die großen Verluste wieder auffangen und Fehler kann sich keiner leisten."

Das Crowdinvestment habe laut Fitzgerald bereits 2019 sehr gut funktioniert und er sei zufrieden bei der Zusammenarbeit mit den Crowdinvestoren. Bei der Investmenthöhe eines sogennanten Seed Investments liegt das Minimum bei 250 Euro und das Maximum bei 25.000 Euro.

Die Investoren bekommen dann Anteile an der Firma, die abhängig vom Investitionsvolumen genau berechnet werden. "Zusätzlich haben wir mehrere Dankeschön-Angebote, wie man es aus dem Crowdfunding kennt", erklärt Fitzgerald: "Da bieten wir etwa Rabatte auf unser Pro-Modell oder dass gigmit Bands für einen Event bucht und wir dann die Gagen beziehungsweise Produktionskosten der Bands bezahlen. Das gibt es dann in unterschiedlichen Paketen mit verschieden hohen Gagen je nach Investmentvolumen."

gigmit zielt auf ein Investmentvolumen von bis zu 800.000 Euro ab. "Wenn das erreicht ist, geht auch nicht mehr. Das ist das Limit, und ich denke irgendwo zwischen 500.000 und 800.000 wird es sich wohl bewegen", so Fitzgerald.

Nun will die Booking-Plattform möglichst viele Leute aus der Musikbranche dafür gewinnen, sich an der Finanzierungsrunde zu beteiligen. Auch in der letzten Runde waren bereits einige Labels und Mitarbeiter von Unternehmen wie Universal Music, TikTok oder Spotify an Bord.

Dadurch würden laut Fitzgerald auch Synergien über die reine finanzielle Hilfe hinaus entstehen: "Wenn man als Label oder Bookingagentur etwa unsere Dankeschön-Angebote für seine Künstler nutzt, profitiert man doppelt: einmal durch einen finanziellen Vorteil bei unseren Diensten und gleichzeitig über die Beteiligung am Unternehmen. Und wenn gigmit weiter wächst, gibt es eine Rendite."