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Christian Kuhnt bleibt SHMF-Intendant

Christian Kuhnt bleibt für fünf weitere Jahre Intendant des Schleswig-Holstein Musik Festivals (SHMF). Der Stiftungsrat hat damit seine eigentlich 2022 auslaufende Amtsperiode vorzeitig verlängert.

25.01.2021 16:53 • von Frank Medwedeff
Leitet bis 2027 weiterhin die Geschicke des SHMF: Christian Kuhnt (Bild: Rouven Steinke)

Christian Kuhnt bleibt für fünf weitere Jahre Intendant des Schleswig-Holstein Musik Festivals (SHMF). Der Stiftungsrat hat damit seine eigentlich 2022 auslaufende Amtsperiode vorzeitig verlängert.

Sven Murmann, Vorsitzender des Stiftungsrats des SHMF, kommentiert: "Wir sind sehr froh, dass wir Christian Kuhnt für eine weitere Amtsperiode gewinnen konnten. Wir haben mit ihm einen unermüdlichen Impulsgeber an Bord, der das Festival beständig weiterentwickelt - dadurch sichert er gleichermaßen eine hohe Programmqualität wie auch den Zuspruch des Publikums."

Daniel Günther, der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, gibt zu Protokoll: "Dr. Christian Kuhnt hat das SHMF mit seinen Ideen, seiner Kreativität und seinem musikalischen Gespür noch weiter wachsen lassen. Er steckt wirklich jeden im Land mit seiner Begeisterungsfähigkeit für Musik und für das SHMF an. So schafft er es, dass es immer wieder großartige und vielfältige Konzerterlebnisse gibt. Ich freue mich daher sehr auf neue musikalische Entdeckungen und Begegnungen."

Christian Kuhnt erklärt: "Die Tätigkeit für das SHMF ist eine Entdeckungsreise durch dieses besonders schöne Bundesland mit seinen faszinierenden Menschen. Ich freue mich, dass die Reise noch lange nicht zu Ende ist."

Kuhnt ist seit Oktober 2013 als vierter Intendant des SHMF im Amt. Im Corona-Sommer 2020 entschied er sich gegen eine Komplettabsage des Festivals und rief mit seinem Team stattdessen den "Sommer der Möglichkeiten" aus. Dabei wurden spontan, vorwiegend unter freiem Himmel und mit flexiblen Kapazitäten über 100 Aktionen in ganz Schleswig-Holstein realisiert - von mobilen Konzerten auf Lkw-Ladeflächen und Trecker-Anhängern bis hin zu musikalischen Hausbesuchen und größeren Open-Air-Konzerten. Auf diese Weise konnten demnach "insgesamt rund 21.000 Besucher Kultur in Zeiten von Corona erleben".