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Interaktive Streamingplattform nimmt Betrieb auf

Unter dem Namen LifeLive hat ein Berliner Start-up eine interaktive Streamingplattform lanciert, die es Usern erlauben soll, an einem Live-Event teilzunehmen und zugleich mit anderen Nutzern individuell via Live-Videoübertragung zu kommunizieren.

21.01.2021 11:01 • von Dietmar Schwenger
Will interaktive Streamingerlebnisse ermöglichen: LifeLive (Bild: LifeLive)

Unter dem Namen LifeLive hat ein Berliner Start-up eine interaktive Streamingplattform lanciert, die es Usern erlauben soll, an einem Live-Event teilzunehmen und zugleich mit anderen Nutzern individuell via Live-Videoübertragung zu kommunizieren. Dabei werden die sich sehenden Zuschauer in Intervallen immer wieder neu zusammengewürfelt, zudem können die virtuellen Konzertbesucher zwischen verschiedenen Floors wechseln.

LifeLive versteht sich dabei vor allem als B2B-Partner für die Veranstaltungsbranche. "Wir sind selbst Musiker", sagen Daniel Breyer und Felix Reiter, die Gründer von LifeLife. "Wir sehen und spüren, wie schwer diese Zeit gerade um uns herum geworden ist. Viele Freunde von uns aus der Veranstaltungsbranche sind von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Gemeinsam wollen wir mit LifeLive einen Beitrag leisten, um diese Situation zu verbessern."

Die ersten Beta-Events noch ohne Ticketvorverkauf seien laut eigenen Angaben "mehr als vielversprechend" gelaufen. "Bereits jetzt sind wir mit verschiedenen Festivalveranstaltern im Gespräch - der Bedarf auf der Veranstaltungsseite nach einer Lösung in der aktuellen Corona-Situation ist einfach enorm", formuliert Lars Kämmer, Business Development LifeLive.

Das nächste Livestream-Event wird am 29. Januar 2021 vom Centre Francais De Berlin präsentiert. Hier tritt unter anderem die Berliner Künstlerin Mimi Love (Kater Blau) auf.