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jazzahead! plant 15. Ausgabe größtenteils als digitale Veranstaltung

Nachdem die jazzahead! 2020 Corona-bedingt ausfallen musste, wollen die Veranstalter von der Messe Bremen den größten Teil der Jazz-Fachmesse vom 29. April bis 2. Mai 2021 virtuell umsetzen. Man will sich aber ein "analoges Fenster offen" lassen, sollte im April "Publikumsverkehr wieder erlaubt sein".

16.12.2020 12:47 • von Jonas Kiß
Will ein "analoges Fenster offen" lassen: Sybille Kornitschky (Bild: M3B Gbmh/Peter Adamik)

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Nachdem die jazzahead! im April 2020 Corona-bedingt ausfallen musste, stehen nun die ersten Programmpunkte für die 15. Ausgabe im Jahr 2021 fest. Unter dem Motto "Close Together From Afar" wollen die Veranstalter von der Messe Bremen den größten Teil der Jazz-Fachmesse vom 29. April bis 2. Mai 2021 virtuell umsetzen, was vor allem die Messe und das Fachprogramm betreffe.

"Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, den Austausch innerhalb der internationalen Szene und den Teilnehmenden trotz Pandemie unter den bestmöglichen professionellen Bedingungen online stattfinden zu lassen", erklärt Projektleiterin Sybille Kornitschky von der Messe Bremen. Dazu zählt sie unter anderem digitale Networking-Möglichkeiten sowie "Panels und Workshops mit spannenden Inhalten, die für die internationale Szene von Aktualität und Bedeutung sind". Die Aussteller sollen zudem eigene Sessions digital anbieten können.

Die ursprünglich für 2020 geplante Showcase-Auswahl mit 32 Bands aus Deutschland, Europa und Übersee soll nun 2021 über die Bühne gehen, während Kanada seine Teilnahme als Partnerland auf 2022 verschoben hat. Grund sei unter anderem das "Reiseverbot der kanadischen Regierung für ihre Staatsbürger in europäische Länder".

Den Live-Stream der Showcase-Konzerte können zunächst nur registrierte Fachbesucher sehen. Für die breite Öffentlichkeit sollen die Konzerte dann zeitversetzt zur Verfügung stehen. Außerdem will man sich ein "analoges Fenster offen" lassen. "Sollte im April Publikumsverkehr wieder erlaubt sein, werden wir den Zugang zu den Konzerten kurzfristig ermöglichen und Tickets anbieten", sagt Sybille Kornitschky.

Ab Mitte Januar können sich Interessierte auf den Onlineseiten der jazzahead! für die digitale Veranstaltung registrieren.