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Deutsche Jazzunion beteiligt sich am neuen Jazzpreis

Die Deutsche Jazzunion begrüßt den von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Staatsministerin Monika Grütters, ausgelobten Deutschen Jazzpreis. Der Verband hat den Konzeptionsprozess begleitet und Mitglieder in den Beirat entsendet.

10.12.2020 11:49 • von Dietmar Schwenger
Engagiert sich für den Jazzpreis: Nikolaus Neuser, Vorsitzender der Deutschen Jazzunion (Bild: Deutsche Jazzunion)

Die Deutsche Jazzunion begrüßt den von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Staatsministerin Monika Grütters, ausgelobten Deutschen Jazzpreis. Der Verband hat den Konzeptionsprozess begleitet und Mitglieder in den Beirat entsendet. Zudem sollen die Mitglieder der Deutschen Jazzunion den Club des Jahres mitzubestimmen.

Im Unterschied zum Spielstättenprogrammpreis des Bundes, bei dem eine Jury über die Preisträger entscheidet, werde die Club-Kategorie des Deutschen Jazzpreises ausschließlich durch Musiker bestimmt, heißt es aus Berlin.

"Der Deutsche Jazzpreis als neue Auszeichnung der Bundesregierung ist eine große Chance für die Sichtbarkeit der Exzellenz des Jazz in und aus Deutschland", sagt Nikolaus Neuser, Vorsitzender der Deutschen Jazzunion. "Es ist ein wichtiges Signal, dass die Bundesregierung unsere Kunstform Jazz mit diesem Preis auf nationaler Ebene und mit internationaler Strahlkraft würdigt."

Der Albert-Mangelsdorff-Preis, mit dem die Deutsche Jazzunion seit 1993 die Lebensleistung herausragender Musiker würdigt, besteht unabhängig vom Deutschen Jazzpreis weiterhin.