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#AGameOfTwoHalves diskutierte Wiederöffnung der Hallen

Am 8. Dezember ging unter dem Motto #AGameOfTwoHalves eine virtuelle Konferenz über die Bühne, bei der es um eine pan-europäische Strategie für die Wiederöffnung von Spielstätten und die Rückkehr von Indoor Events ging.

09.12.2020 11:34 • von Dietmar Schwenger
Sprach bei AGameOfTwoHalves: John Langford (European Arenas Association) (Bild: Screenshot, AGameOfTwoHalves)

Am 8. Dezember 2020 ging unter dem Motto #AGameOfTwoHalves eine virtuelle Konferenz über die Bühne, bei der es um eine pan-europäische Strategie für die Wiederöffnung von Spielstätten und die Rückkehr von Indoor Events ging. Ausgerichtet wurde die Konferenz von der Arena Resilience Alliance (ARA), einer von Olivier Toth (CEO Rockhal, Esch/Luxemburg) und Robert Fitzpatrick (CEO, The Odyssey Trust/SSE Arena, Belfast) ins Leben gerufenen Lobby-Initiative der European Arenas Association (EAA).

Für alle Teilnehmer steht fest, dass alle Betreiber von Spielstätten, feste und freie Mitarbeiter, Künstler und Besucher unter der aktuellen Situation leiden. Eine Kombinatino aus finanzieller Belastung und psychischen Problemen betreffe die Musik- wie auch die Sportbranche und müsse dringend adressiert werden, heißt es aus Luxemburg.

"Arenen spielen eine entscheidende gesellschaftliche Rolle in ganz Europa", sagt Mitausrichter John Langford, President European Arenas Association. "Diese Veranstaltung hat einen wichtigen Dialog eröffnet, warum wie allgemeingültige Bedingungen brachen, die erlauben, dass Musik, Kultur und Sport in die Hallen zurückkehren können." Langford bedankt sich bei allen Teilnehmern und hofft, dass man mit fortlaufender Diskussion und Zusammenarbeit ein Netzwrek errichten könne, das dabei helfen soll, diese "wichtigen Branchen wieder aufzubauen".

Die Sprecher, zu denen auch Ole Hertel von der Mercedes Benz-Arena in Berlin gehörten, waren sich zudem einig, dass die Corona-Herausforderungen nicht von einzelnen Organisationen gestemmt werden können. Alle Arenen säßen in einem Boot - von der kleinsten Halle bis zu weltweit tätigen Betreibergesellschaften. Der gemeinsame Fokus sollte nun auf der Kontinuität des Geschäftst, der Sicherheit der Arbeitsplätze und dem Schutz der geistigen Gesundheit liegen.