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Initiative Musik und BKM rufen Deutschen Jazzpreis ins Leben

Im Juni 2021 soll der Deutsche Jazzpreis seine Premiere feiern, wie die Initiative Musik heute bekanntgab. Insgesamt verleiht Kulturstaatsministerin Monika Grütters den Preis in 31 Kategorien; für elf Kategorien sind ab sofort Bewerbungen bis zum 10. Januar 2021 möglich.

07.12.2020 17:05 • von Jonas Kiß
So gliedern sie sich auf: die 31 Kategorien des Deutschen Jazzpreises (Bild: Initiative Musik)

Im Juni 2021 soll der Deutsche Jazzpreis seine Premiere feiern, wie die Initiative Musik am 7. Dezember 2020 bekanntgab. Insgesamt verleiht Kulturstaatsministerin Monika Grütters den Preis in 31 Kategorien für "besondere nationale wie internationale künstlerische Leistungen im Jazz". Die Initiative Musik realisiert den Deutschen Jazzpreis mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Dabei sollen die Musikerinnen und Musiker im Mittelpunkt stehen, für die es in der "Hauptkategorie 1: Künstlerinnen und Künstler" insgesamt 17 Auszeichnungen gibt. In vier weiteren Hauptkategorien sollen 14 Auszeichnungen für "Aufnahme/Produktion, Live, Komposition/Arrangement sowie drei Sonderpreise" verliehen werden. Die Auszeichnungen seien mit mindestens 10.000 Euro dotiert, wie die Initiative Musik wissen lässt.

Mit der Auszeichnung will Monika Grütters, "die Vielfalt, Kreativität und kommunikative Kraft des Jazz ins verdiente Rampenlicht rücken und herausragende künstlerische Leistungen mit dotierten Preisen würdigen".

Grütters hat für den Deutschen Jazzpreis einen 11-köpfiger Fachbeirat berufen, der maßgeblich an der Konzeptentwicklung mitwirkte. Mit dabei sind Andreas Brandis (Geschäftsführer ACT Music + Vision, Tambour Music Management, Vorstand VUT), Nadin Deventer (Künstlerische Leiterin des Jazzfest Berlin), Felix Falk (Vorstand Deutsche Jazzunion, Bundeskonferenz Jazz, Vorstand Musikfonds), Jörg Heidemann (Geschäftsführer VUT), Julia Hülsmann (Musikerin, Professorin Universität der Künste Berlin), Astrid Kieselbach (Senior Director Universal Music Jazz /Deutsche Grammophon), Alexandra Lehmler (Musikerin, Vorstand Deutsche Jazzunion), Hans Lüdemann (Musiker, Vorstand Deutscher Komponistenverband), Yvonne Moissl (Vorstand Deutsche Jazz Föderation e.V., palatia Jazz), Miho Nishimoto (Senior Brand Manager Classics & Jazz Warner Music) und Arndt Weidler (Leitung Projekte beim Jazzinstitut Darmstadt).

Ab sofort können Interessierte in elf Kategorien Bewerbungen einreichen, etwa für die Sparten "Album Instrumental des Jahres" und "Debüt-Album des Jahres" sowie "Festival des Jahres", "Rundfunkproduktion des Jahres" und "Komposition des Jahres". Die Bewerbungsfrist ist der 10. Januar 2021.

Bereits Anfang des Jahres kündigte Ina Keßler, Geschäftsführerin Initiative Musik, an, dass es 2021 einen neuen Jazzpreis geben solle. Als Austragungsort für den kommenden Jazzpreis nannte sie das Elbjazzfestival, das am 4. und 5. Juni 2021 in Hamburg stattfindet. Damals bestätigte Keßler, dass es künftig auch im Hinblick auf die Popmusik einen von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur (BKM) geförderten Award geben solle.