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Streamingdienst Moodagent startet mit Behrens und Wiechens in Deutschland

Der deutsche Musikmarkt ist in Sachen Streaming weiterhin ein Wachstumsmarkt. In diesen Markt drängt nun auch hierzulande mit Moodagent ein neuer Player. Die deutschen Geschicke des in Dänemark entwickelten Angebots lenkt Malte Behrens.

03.12.2020 13:20 • von
Will mit Hilfe von KI-Technologie individuelle Playlist zu passenden Stimmungen liefern: der Musikstreamingdienst Moodagent, der Anfang Dezember in Deutschland offiziell startet (Bild: Moodagent)

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Der deutsche Musikmarkt ist in Sachen Streaming weiterhin ein Wachstumsmarkt. Das belegten zuletzt unter anderem die bislang noch jüngsten Zahlen des BVMI, die zum Halbjahr im Bereich Audio-Streaming ein Umsatzplus in Höhe von 20,7 Prozent und einen Umsatzanteil von zwei Dritteln auswiesen.

In diesen Markt drängt nun mit dem offiziellen Launch am 3. Dezember 2020 auch hierzulande mit Moodagent ein neuer Player. Bei Moodagent baut man dabei auf ein personalisiertes Hörerlebnis, das, gesteuert über eine patentierte KI-Technologie, helfen soll, individuelle Playlists zu erstellen.

Die deutschen Geschicke des in Dänemark entwickelten Musikstreamingdienstes mit Hauptsitz in Kopenhagen lenkt Malte Behrens als General Manager Moodagent Germany.

"Neue Musik zu entdecken sollte vor allem intuitiv sein und Spaß machen", sagt Behrens zum Deutschland-Start. "Mit den personalisierten Playlisten von Moodagent wollen wir den Nutzer*innen zeigen, dass sie alles selbst in der Hand haben, um neue Lieblingssongs auch jenseits der eigenen ausgetretenen Pfade zu entdecken. Wir freuen uns sehr, dieses Musikerlebnis nun auch nach Deutschland zu bringen."

Die Moodagent-App ist bereits im App Store von Apple, über Google Play und in der Huawei AppGallery verfügbar. Das Unternehmen vermarktet sein Musikabo im Anschluss an einen für Nutzer zeitlich befristeten kostenlosen Probelauf zum bereits gelernten Monatspreis von 9,99 Euro. Das Angebot umfasst dabei einen Offline-Modus ebenso wie Möglichkeiten zum Teilen von Musik aus einem Katalog von 50 Millionen Songs in einem App-eigenen Feed, aber auch redaktionelle Empfehlungen und kuratierte Playlisten.

"Moodagent unterscheidet sich vor allem in einer Sache von den anderen: durch unsere Werte", sagt Moodagent-CMO George Howard zum Markteintritt in Deutschland. "Die Hörer*innen finden durch Moodagent nicht nur ihre neuen Lieblingskünstler*innen, sondern - und das ist uns sehr wichtig - Künstler*innen auch ihre neuen Hörer*innen. Wir wissen, dass es uns nur dank der großartigen Kunst diese*r Musiker*innen geben kann, und es ist uns ein großes Anliegen, sie mit einer stetig wachsenden Zahl neuer Fans zu verbinden."

Mehr zum Wettbewerb im deutschen Musikmarkt, zum Potenzial, zum Thema Marketing und der Zahl der Mitarbeiter im deutschen Büro berichten General Manager Malte Behrens und Conrad Wiechens, Head of Label Relations and Music Marketing, hier im Gespräch mit MusikWoche.

Text: Knut Schlinger