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Merkur Spiel-Arena wird Impfzentrum

Ab dem 15. Dezember ist die von D.Live betriebene Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf einsatzbereit, um als Impfzentrum täglich bis zu 2400 Impfungen vorzunehmen.

03.12.2020 14:12 • von Dietmar Schwenger
Eröffneten das Impfzentrum in der Merkur Spiel-Arena: Armin Laschet (links) und Jens Spahn (Bild: Land NRW, Ralph Sondermann)

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Ab dem 15. Dezember 2020 ist die von D Live betriebene Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf einsatzbereit, um als Impfzentrum auf 8000 Quadratmetern täglich bis zu 2400 Impfungen vorzunehmen.

"Auf Wunsch des Landes NRW und der Krisenstableitung Düsseldorfs haben wir in weniger als 90 Stunden ein vollständig betriebsbereites Impfzentrum in der Merkur Spiel-Arena 'produziert'", sagt Michael Brill, Geschäftsführer D.Live. "Es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Leidenschaft, Kreativität und Einsatz das gesamte Team von D.Live die Planung, Konzeption und Umsetzung vornahm. Dieses Projekt hat erneut die Flexibilität, Umsetzungsgeschwindigkeit und fachliche Kompetenz von D.Live unter Beweis gestellt."

"Auch wenn wir von Herzen andere Event-Formate bevorzugen, so freuen wir uns nun über den Betrieb dieser 'Produktion' für mindestens die nächsten sechs bis acht Monate und werden hierbei ganz neue Erfahrungen sammeln", so Brill weiter. Ziel sei es, dass die Besucher sich in diesem "erlösenden Moment" der Impfung in einer angenehmen, freundlichen, hilfsbereiten und professionellen Umgebung befinden. Das sei der gleiche Anspruch, den D.Live bei jedem der eigenen Events an sich habe.

"Mit der Durchimpfung in der Merkur Spiel-Arena schließt sich dann hoffentlich das Kapitel des Lockdowns unserer Branche und ist somit dann die 'Auftakt-Show' zum Reload des Live Entertainments - und das wäre ein guter Grund zum Feiern!", freut sich Brill.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet betont, dass die Impfstrategie in dem Bundesland und das Impfen der Bevölkerung eine medizinische und logistische Herausforderung von historischer Dimension werde. "Wir in Nordrhein-Westfalen sind vorbereitet und stehen bereit, wenn der erste Impfstoff kommt. Zulassung und Lieferung vorausgesetzt hoffen wir, noch vor Jahreswechsel mit den Impfungen gegen Corona beginnen zu können."

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bezeichnet die Impfkampagne als "Mammutprojekt": "Wir bereiten uns darauf vor, mehrere zehn Millionen Menschen innerhalb kürzester Zeit mit einem Impfstoff zu versorgen. Das bedarf genauer Planung und guter Organisation. Das Beispiel Nordrhein-Westfalen zeigt, wie das gehen kann."