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Charts KW 49: AC/DC bleiben vorn

AC/DC behaupten mit "Power Up" die Führungsposition in den Top 100 Longplay der Offiziellen Deutschen Charts. Ina Müller und Andreas Gabalier sichern sich die weiteren Podestplätze. Bei den Singles kehren 24kGoldn und Iann Dior mit "Mood" auf die Pole Position zurück.

27.11.2020 16:41 • von Frank Medwedeff
In der zweiten Woche die Nummer eins bei den Alben: "Power Up" (Bild: Sony Music)

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AC/DC behaupten mit "Power Up" die Führungsposition in den Top 100 Longplay der Offiziellen Deutschen Charts. Die australischen Hardrockhelden hatten damit in der vergangenen Woche mit 160.000 abgesetzten Einheiten laut GfK Entertainment "die stärkste Startwoche des Jahres" hingelegt.

Ina Müller gelingt mit dem Sprung ihres neuen Albums "55" auf Rang zwei der höchste Neueinstieg der Woche und kann sich über ihr fünftes Top-10-Album freuen. Andreas Gabalier erobert mit "A Volks-Rock'n'Roll Christmas" ad hoc Rang drei und bildet damit zugleich die Speerspitze von insgesamt 13 Weihnachtsalben in den Top 100, wie GfK Entertainment bestätigt.

Die K-Pop-Stars von BTS schnellen mit "BE" von null auf vier. Pink Floyd sind mit "Delicate Sound Of Thunder" Wiedereinsteiger auf Position fünf, nachdem das Live-Album noch mal neu auf den Markt gekommen ist.

Lauter Neueinsteiger machen wiederum die restlichen Top-10-Plätze unter sich aus. So kommen Iron Maiden mit "Nights Of The Dead, Legacy Of The Beast - Live in Mexico City" auf Rang sechs an vor Rea Garveys "Hy Brasil". Direkt auf den Rängen acht bis zehn landen in dieser Reihenfolge das Schlagerduo Fantasy mit "Weiße Weihnachten mit Fantasy", Mike Singers "Paranoid?!" sowie "Blaue Stunde", das erste deutschsprachige Album vom beliebtesten einheimischen Reggae-Sänger Gentleman.

Nächster Neuzugang auf Rang 14 ist der Livemitschnitt von "Eric Clapton's Crossroads Guitar Festival 2019". Unmittelbar dahinter finden sich auf den Positionen 15 bis 17 weitere Neuankömmlinge ein mit Nick Cave und "Idiot Prayer", seiner Soloaufnahme aus dem Alexandra Palace in London, "1998" von Deutschrapper Cashmo und "Moment" von Dark Tranquility aus Schweden.

Patricia Kellys "My Christmas Concert" debütiert an 20. Stelle. Frisch dabei auf der 25 ist dann die Zusammenstellung "Elvis In Nashville" von Elvis Presley.

Sony Music verteidigt mit einem MarktanteiI von 39,7 Prozent in der aktuellen Erhebungswoche Platz eins der Vertriebsfirmenrangliste im Segment Longplay. Universal Music folgt mittels 34,0 Prozent auf Rang zwei. Warner Music rangiert auf drei (19,0 Prozent), und die Top 5 komplett machen Believe/GoodToGo (2,7 Prozent) und distri (1,5 Prozent).

In den Top 100 Singles kehren 24kGoldn und Iann Dior mit "Mood" von Rang zwei aus der Vorwoche auf die Spitzenposition zurück. Bonez MC klettert mit "Angeklagt" von vier auf zwei. Lune verharrt mit "gebe auf." an dritter Stelle.

Rauf von sechs auf vier geht es für Master KG feat. Burna Boy & Nomcebo Zikode mit "Jerusalema". KC Rebell & Summer Cem stellen ihrem Songtitel "Down" zum Trotz damit den höchsten neu gelisteten Track der Woche auf Rang fünf.

Noch zwei Neueinsteiger bringen es in die Top 10: "Monster", eine Kollaborarion von Shawn Mendes und Justin Bieber, auf der sechsten Position sowie "Woher" von Bozza und Sido auf der Neun.

Unter den Vertrieben hat hier Universal Music mit 40,4 Prozent Wochenanteil das Sagen. Sony Music erreicht anhand von 26,4 Prozent Platz zwei, spürt aber Warner Music (23,5 Prozent) im Nacken. Für Believe/GoodToGo reichen 4,7 Prozent für Rang vier, knapp vor Kontor/Edel (4,4 Prozent).

In den Top 30 Compilations liegen drei Jahreshitrückblicke vorn: "Bravo - The Hits 2020" ist wie in der Vorwoche der Spitzenreiter, von null auf zwei schnellt "Die ultimative Chartshow - Die größten Hits 2020", und auf Platz drei finden sich weiterhin die "RTL Hits 2020".

Universal Music verfügt hier im Distributorenranking über die absolute Mehrheit von 53,9 Prozent. Sony Music nimmt angesichts von 28,3 Prozent Wochenanteil Position zwei ein, gefolgt von Warner Music (11,8 Prozent), Kontor/Edel (2,7 Prozent) und Pavement Records (2,1 Prozent).