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Gründerpreis Music WorX geht an Blockchain My Art

Bei dem Gründerwettbewerb Music WorX Pitch setzte sich am 23. November in Hamburg das Leipziger Unternehmen Blockchain My Art als Gewinner durch und erhielt einen mit 5000 Euro dotierten Förderpreis.

24.11.2020 13:42 • von Jonas Kiß
Präsentierte beim digitalen Music WorX Pitch das Geschäftsmodell von Blockchain My Art: Gründer Maxim Faget (Bild: Screenshot, Music WorX)

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Bei dem Gründerwettbewerb Music WorX Pitch setzte sich am 23. November in Hamburg das Leipziger Unternehmen Blockchain My Art als Gewinner durch und erhielt einen mit 5000 Euro dotierten Förderpreis.

Die Freie und Hansestadt Hamburg und die Hamburg Kreativ Gesellschaft verliehen den Preis für junge, innovative Unternehmen aus der Musikbranche nun bereits zum zehnten Mal.

Blockchain My Art überzeugte die achtköpfige Fachjury, bestehend aus Manlio Celotti (The Orchard/ Membran), Julian Krohn (White Horse Music), Amke Block (Bitfurry Surround), Oke Göttlich (Göttlich GmbH), Helen Meyer (Warner Music Central Europe), Johannes Rösing (Behörde für Kultur und Medien), Lena Ingwersen (IHM & Music City Network) und Egbert Rühl (Hamburg Kreativ GmbH).

Das Leipziger Team von Blockchain My Art um Enrico Mina und Maxim Faget hat eine auf Blockchain-Technologie basierende App entwickelt, "die Produktionsketten und Verteilungsschlüssel bei Kultur-Events transparent macht".

Ein zweites Preisgeld in Höhe von 2000 Euro, zur Verfügung gestellt vom Musikvertrieb The Orchard/Membran und dem Warner Music Central Europe, ging an das Bochumer Start-up Muvid, das die Musikindustrie mit TikTok-Influencern verbindet.

Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, gratuliert den Gewinnern des diesjährigen Music-WorX-Gründerpreises: "Um die aktuellen Herausforderungen für die Musikbranche zu meistern, braucht es innovative Ansätze und vor allem gute Rahmenbedingungen für junge Unternehmen und die Gründerszene. Mit unserem Förderprogramm Music WorX setzen wir nun bereits im zehnten Jahr genau dort an und wollen auch in diesen schwierigen Zeiten sicherstellen, dass kreatives Arbeiten weitergehen kann und das Potenzial der hiesigen Musikbranche nicht verloren geht. Wir brauchen gute Ideen, um die Krise gemeinsam zu überwinden."

Egbert Rühl, Geschäftsführer Hamburg Kreativ Gesellschaft, zieht derweil eine Zwischenbilanz: "Die Kreativ Gesellschaft ist in den letzten Jahren auch zur Spezialistin für Innovationsmethoden mit und für die Kreativwirtschaft geworden; sie beherrscht die transformativen Innovationsformate ebenso wie die disruptiven. Der Music WorX Accelerator war 2014 der erster Schritt in diese Richtung, viele andere folgten. Sein ungebremster und anhaltender Erfolg, zeigt, über die konkreten Ergebnisse hinaus, wie wichtig die grundlegende Befassung mit Innovationen ist, die nicht aus traditionellen Forschung und Entwicklung-Schemata kommen."

Der Music Worx Pitch markierte auch den Höhepunkt des Förderprogramms Music WorX Accelerator, das den vier Gründerteams Blockchain My Art, Muvid, onTrack und ClubFinder über einen Zeitraum von drei Monaten kostenfreie Büroflächen, Workshops, finanzielle Hilfen und Beratung von Branchenkennern zur Verfügung stellte.

In den letzten Jahren nahmen unter anderem Groovecat, Sofa Concerts, Fanvestory, Noys VR, Tunecity und Tinnitracks an dem Förderprogramm teil.