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Columbia Records Deutschland lud zum digitalen Showcase

Gleich drei Künstler aus dem Hause Columbia Records Deutschland präsentierten sich am 18. November unter dem Motto "Columbia Calling Breakfast Club" live bei einem virtuellen Showcase. Mit dabei waren Evangelia, Justin Jesso und Robert Grace.

20.11.2020 10:31 • von
Stand für das deutsche Sony-Music-Label Columbia Records Deutschland in Los Angeles live auf der Bühne: Evangelia (Bild: Columbia Records Germany)

Gleich drei Künstler aus dem Hause des Sony-Music-Labels Columbia Records Deutschland präsentierten sich am 18. November 2020 zu deutscher Zeit am späteren Morgen unter dem Motto "Columbia Calling Breakfast Club" live. Mit dabei bei diesem exklusiven virtuellen Showcase vor eigens eingeladenen Freunden und Partnern des Unternehmens waren Evangelia, Justin Jesso und Robert Grace. Während Evangelia und Justin Jesso in Los Angeles auf der Bühne des von Live Nation betriebenen Belasco Theaters standen, wurde Robert Grace aus Irland zugeschaltet. In rund 60 Minuten trugen sie neue Songs und Hits vor, "und sorgten dafür, dass man sich für kurze Zeit doch wie in einem Konzertsaal fühlte", wie es aus Berlin heißt.

"Wie wichtig das Live-Erlebnis für die Musik ist, wussten wir schon immer", berichten Sigi Schuller und Alexandra Falken als Vice Presidents Columbia Records GSA: "Aber nun, da dieser wichtige Teil der Kultur fehlt, wird das deutlich und geradezu schmerzhaft. Wir freuen uns umso mehr ein bisschen Livegefühl mit diesem Showcase vermittelt zu haben."

Die aus Kreta stammende Sängerin Evangelia stellte zum Auftakt unter anderem ihre aktuelle Single vor, "Fotiá". Robert Grace präsentierte unter anderem seinen Song "Fake Fine", der die aktuell turbulenten Zeiten zusammenfasst, und laut Sony Music in seiner irischen Heimat jeweils die Spitze der Spotify-Viral-Charts und der Shazam-Charts sowie die Top 20 der irischen Singlescharts erreichte. Den Höhepunkt der Show setzte dann Sänger und Songwriter Justin Jesso mit Titeln wie Hits "Getting Closer" oder "Stargazing" sowie der neuen Single, "The End". In einer auch per Videoteaser verbreiteten Ansprache wies Jesso auf der Bühne in Los Angeles unter anderem darauf hin, dass dieser Auftritt wohl die erste und womöglich einzige Chance sei, den Song live auf einer Bühne vorzutragen.

Erst kürzlich hatte Patrick Mushatsi-Kareba als CEO von Sony Music GSA im Gespräch mit MusikWoche auf neue Möglichkeiten in der Zusammenarbeit zwischen heimischen Labels und internationalen verwiesen: "Grundsätzlich bringen die sich verändernden Gewohnheiten im Musikkonsum darüber hinaus aber auch den Vorteil, dass es für uns einfacher wird, Künstler unter Vertrag zu nehmen, die nicht aus der GSA-Region stammen oder hier leben", sagte Mushatsi-Kareba. "So haben wir in GSA zahlreiche Künstler wie Justin Jesso oder Evangelia unter Vertrag, die nicht aus dem deutschen Sprachraum kommen. Das sehen wir als eine große Chance."