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BMG zeigt sich im dritten Quartal "besonders robust"

Bertelsmann hält sich in der Bilanz zum dritten Geschäftsjahresquartal mit Zahlen zu Umsätzen und Erträgen einzelner Gesellschaften bedeckt. Immerhin aber berichtet der Konzern von einer robusten Entwicklung seiner Musiktochter BMG, und verweist auf "bedeutende Verkaufserfolge" einzelner Künstler.

12.11.2020 13:26 • von
Zeigt sich zuversichtlich fürs vierte Quartal: Bertelsmann-Boss Thomas Rabe (Bild: Bertelsmann)

Bertelsmann hält sich in der Bilanz zum dritten Geschäftsjahresquartal mit Zahlen zu Umsätzen und Erträgen einzelner Gesellschaften bedeckt. Immerhin aber berichtet der Konzern von einer robusten Entwicklung seiner Musiktochter, und verweist auf "bedeutende Verkaufserfolge" einzelner Künstler.

"Die wirtschaftlichen Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie sind weiterhin spürbar", räumte der Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende Thomas Rabe zwar ein. "Doch ist es uns gelungen, die Geschäfte von Bertelsmann weiter zu festigen." Die Zahlen fürs dritten Quartal würden "einen deutlichen Aufwärtstrend" zeigen, und "stimmen uns zuversichtlich für das wichtige vierte Quartal". Für die neun Monate von Anfang Januar bis Ende September gibt Bertelsmann konzernweit ein Umsatzminus in Höhe von 6,3 Prozent an, und steht damit ein wenig besser da als noch zum Halbjahr 2020, als das Minus noch bei 8,9 Prozent lag.

Der Konzern habe dabei vom breiten Unternehmensportfolio und einem hohen Digitalanteil profitiert, heißt es aus Gütersloh: "Besonders robust zeigten sich erneut die Buchverlage, das Musikgeschäft, die Arvato-Dienstleistungsgeschäfte und das Bildungsgeschäft." So hätten bei BMG verschiedene Acts und Songwriter "bedeutende Verkaufserfolge" verzeichnet, wie es mit Verweis auf unter anderem Juice WRLD, KSI oder Conkarah heißt, aber auch auf den deutschen Rapper Kontra K.

Zum Halbjahr hatte Bertelsmann für das von CEO Hartwig Masuch geleitete Unternehmen BMG Umsätze in Höhe von 282 Millionen Euro ausgewiesen und damit ein Plus von 4,8 Prozent, das Operating EBITDA lag mit 49 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Im Gesamtjahr 2019 verbuchte BMG noch prozentual zweistellige Zuwächse.

Text: Knut Schlinger