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Impala und CMU starten digitales Netzwerk für europäische Indies

Zusammen mit der Musikberatung CMU Insights hat der Impala-Verband eine Einrichtung unter dem Namen One Step Ahead gestartet. Damit sollen unabhängige Musikunternehmen in ganz Europa Trends auf dem Markt für digitale Musik steuern können.

04.11.2020 15:33 • von Jonas Kiß
Bündeln ihre Kräfte für One Step Ahead: Impala und CMU Insights (Bild: Screenshot)

Zusammen mit der Musikberatung CMU Insights hat der Impala-Dachverband der unabhängigen Musikunternehmen Europas eine neue Einrichtung unter dem Namen One Step Ahead gestartet. Damit sollen unabhängige Musikunternehmen in ganz Europa Trends, Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen auf dem Markt für digitale Musik steuern und identifizieren können.

Ziel von One Step Ahead sei es, "einen ganzheitlichen Blick auf die digitale Musikindustrie zu werfen und sicherzustellen, dass die unabhängige europäische Musikgemeinschaft alles weiß, was sie wissen muss, um einen Schritt voraus zu sein", wie Sam Taylor, Project Director CMU, wissen lässt.

Die neue Einrichtung bietet für die Indie-Firmen unter anderem Berichte, Tools und Schulungen. Ein digitales Komitee von Impala soll One Step Ahead leiten, während ein europaweites Netzwerk von Experten aus der Musik- und Digitalbranche ihre Erfahrungen einfließen läßt.

CMU Insights bringt seine Expertise in den Bereichen Streaming, Urheberrecht, digitaler Vertrieb und Marketing, Musik- und Medientechnologien sowie Unterhaltungsrecht neben den vorhandenen Forschungs-, Reportage- und Schulungsplattformen ein.

"Unabhängige Musikunternehmen, die für 80 Prozent der Neuerscheinungen in Europa verantwortlich sind, sind die Pioniere und Innovatoren im Musiksektor", erklärt Impala-Geschäftsführerin Helen Smith: "Eine der Aufgaben von Impala besteht darin, sicherzustellen, dass sie in der Lage sind, ihre Position als Marktführer im digitalen Markt zu behaupten. Beim One Step Ahead-Projekt geht es darum, darauf aufzubauen und die nationalen Märkte in Europa zu vergrößern."

Laut Larry Bringsjord, Head of FONO und Vorsitzender des Impala-Digitalkomitees, habe das Komitee hart daran gearbeitet, dieses Projekt zusammenzustellen: "Wir glauben, dass es für das digitale Geschäft viele ungenutzte Möglichkeiten gibt, auf den nationalen Märkten Europas erheblich zu wachsen, und unsere Aufgabe ist es, dies zu maximieren."