Livebiz

DEAG muss Christmas Garden absagen

Bislang hatte die DEAG geglaubt, den Christmas Garden als coronasichere Veranstaltungsreihe auch in einer Pandemie durchzuführen zu können. Nun führen die eingeleiteten Maßnahmen dazu, dass man diese "aus Gründen der Vorsorge" nicht ausrichten könne.

29.10.2020 12:01 • von Dietmar Schwenger
Opfer der neuen Beschränkungen: der Christmas Garden der DEAG (Bild: Michael Clemens)

Bislang hatte die DEAG geglaubt, den Christmas Garden als coronasichere Veranstaltungsreihe auch in einer Pandemie durchzuführen zu können. Nun führen die eingeleiteten Maßnahmen dazu, dass man diese "aus Gründen der Vorsorge" nicht ausrichten könne. Betroffen sind die Standorte in Berlin, Dresden, Stuttgart, Koblenz, Frankfurt, Köln, Münster und Hannover, ebenso wie die spanischen Standorte in Madrid und Barcelona. Auch Weihnachten im Tierpark in Berlin findet in diesem Jahr nicht statt.

Das Grundkonzept des Christmas Garden gewährleiste die aktuellen Anforderungen hinsichtlich Abstandswahrung und Hygiene in vollem Maße, heißt es aus Berlin. Die Veranstaltungsorte seien weitläufig und unter freiem Himmel, auch sei die Gästezahl begrenzt. Die DEAG-Tochter Christmas Garden Deutschland GmbH war daher bis zu der erneuten Verschärfung der Maßnahmen zuversichtlich, dass die Veranstaltungen auch in diesem Jahr stattfinden würden.

"Diese Entscheidung fällt nicht leicht, sie ist aber richtig. Die Trendumkehr der Infektionszahlen und die Sicherheit von Besucher*innen und Mitarbeiter*innen haben höchste Priorität", teilt die DEAG mit. Christian Diekmann, Geschäftsführer Christmas Garden Deutschland, fügt an, dass die Events "als Lichtblick in der dunklen Jahreszeit" insbesondere in diesem Jahr für viele Menschen eine wertvolle Ablenkung geworden wären.

"Das zeigen auch die aktuellen weit über dem Vorjahresniveau liegenden Ticketvorverkäufe. Unser Dank gilt allen Partner*innen und Mitarbeiter*innen, die das gesamte Jahr über seit Januar an den Vorbereitungen arbeiteten. Ohne den unermüdlichen Einsatz des gesamten Teams wäre das nicht möglich gewesen. Zuversichtlich freuen wir uns auf die Saison 2021, denn dann wird der Christmas Gardenin seiner allseits beliebten Pracht fortgesetzt", so Diekmann weiter.

­

­ ­ ­

­ ­ ­

­

­

Die Auswirkungen etwa für den Stuttgarter Christmas Garden beschreibt Christian Doll, Geschäftsführer der ebenfalls zur DEAG gehörenden Agentur C² Concerts: "Unser Team hat das ganze Jahr für diesen Christmas Garden gearbeitet und wir waren bis vor wenigen Tagen noch davon überzeugt, mit unserem Hygienekonzept eine sichere Durchführung auch in diesem Winter gewährleisten zu können. Umso größer ist nun die Enttäuschung, dass wir leider absagen müssen."