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Lieberberg sieht Verbote als "Ausdruck einer großen Hilflosigkeit"

Angesichts des erneuten Lockdowns kritisiert Live-Nation-CEO Marek Lieberberg, dass "Verbote und Beschränkungen Ausdruck einer großen Hilflosigkeit" seien. Der Schaden sei kaum wieder gutzumachen.

29.10.2020 11:33 • von Dietmar Schwenger
Findet erneut deutliche Worte: Marek Lieberberg von Live Nation (Bild: Live Nation)

Angesichts des erneuten Lockdowns kritisiert Marek Lieberberg in der "Süddeutschen Zeitung", dass "Verbote und Beschränkungen Ausdruck einer großen Hilflosigkeit" seien. Diese "führen jede vernünftige Planung ad absurdum".

Der CEO von Live Nation GSA sagte der "SZ", dass der Schaden sei kaum wieder gutzumachen sei. Selbst wenn Konzerte bald wieder erlaubt wären, stünde die Branche vor Problemen. Lieberberg weist darauf hin, dass die nötige Infrastruktur zur Planung solcher Events bereits erodiere. "Viele suchen sich andere Jobs, um zu überleben - auch Künstler."

Explizit betont er, dass 1,5 Millionen Jobs bedroht seien - von den Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft bis hin zu Ton- oder Lichttechnikern, Bühnenbauern, von denen viele freiberuflich arbeiten und die nun praktisch keine Aufträge mehr haben.