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Österreich spannt Schutzschirm mit 300 Millionen Euro

Die österreichische Bundesregierung hat für Veranstalter von Konzerten, Kongressen und ähnlichen Events einen Schutzschirm in Höhe von 300 Millionen Euro bereitgestellt. Davon profitieren können auch Veranstalter aus Deutschland.

27.10.2020 11:27 • von Dietmar Schwenger
Will Veranstaltern helfen: Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (Bild: Parlamentsdirektion Photo Simonis)

Die österreichische Bundesregierung hat für Veranstalter von Konzerten, Kongressen und ähnlichen Events einen Schutzschirm in Höhe von 300 Millionen Euro bereitgestellt. Auf diese Weise sollen in der Branche tätige Unternehmen Veranstaltungen wieder planmäßig vorbereiten. Falls es dann wegen der Pandemie zu Absagen kommt, können sie mit einer sogenannten Ausfallhaftung rechnen. Davon profitieren können auch Veranstalter aus Deutschland und anderen EU-Ländern, wenn sie in Österreich ihre Veranstaltung ausrichten.

Der Ausfallfond ersetzt dann Ausgaben, die nicht stornierbar sind. Dazu gehören etwa Raummiete, Personalkosten oder die Konferenztechnik vom Ausfallfond übernommen. Das soll sogar gelten, wenn Veranstaltungen nur mit reduzierten Kapazitäten über die Bühne gehen dürfen. Mit der neuen Regelung will die Politik Veranstaltern "die notwendige Planungssicherheit geben und wieder einen Anreiz schaffen", heißt es aus Wien.